FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 4,61 € | 87,39 € |
| 30 | 9,20 € | 82,80 € |
Das einreihige Kegelrollenlager 32217 von FAG nimmt kombinierte radiale und einseitig axiale Lasten bei Abmessungen von 85x150x38,5 mm auf.
Mit dem Kegelrollenlager 32217 steht ein komplettes, einreihiges Rollenlager in Standardausführung zur Verfügung. Die Lagereinheit setzt sich aus dem Innenring samt Rollenkranz und dem passenden Außenring zusammen. Durch den kegeligen Linienkontakt der Wälzkörper nimmt das Lager hohe Kräfte im Betrieb auf. Der integrierte Stahlblechkäfig sorgt für die gleichmäßige Verteilung der Rollen auf den Laufbahnen. Die Auslegung deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad ab.
Die Auslegung des Kegelrollenlagers 32217 dient der simultanen Übertragung von Radialkräften und einseitigen Axialkräften. Aufgrund der Schrägstellung der Laufbahnen stützt eine einzelne Lagereinheit axiale Kräfte lediglich in einer Richtung ab. Aus diesem Grund sieht die Einbaupraxis häufig eine paarweise Anordnung in O- oder X-Konfiguration mit einem Gegenlager vor. Dadurch lassen sich Führungen für Wellen in beiden Axialrichtungen abstützen und betriebsgerecht einstellen.
Der Stahlblechkäfig hält die Rollen auf vorgegebenem Abstand und unterstützt einen ruhigen Wälzkörperumlauf bei wechselnden Drehzahlen. Als zerlegbares Wälzlager erlaubt die Konstruktion eine getrennte Montage: Der Außenring sowie die Baugruppe aus Innenring und Rollenkranz können unabhängig voneinander auf Welle und Gehäuse montiert werden. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 entspricht dem industriellen Standard für maßhaltige Passungen.
Die Bohrung beträgt 85 mm, der Außendurchmesser misst 150 mm und die Gesamtbreite über beide Ringe liegt bei 38,5 mm. Diese Abmessungen entsprechen der genormten Baureihe und ermöglichen eine maßgenaue Integration in passende Gehäusesitze und Wellenabschnitte.
Das Lager nimmt gleichzeitig Radialkräfte und einseitig wirkende Axialkräfte auf. Die Kraftübertragung erfolgt über den Linienkontakt der kegelförmigen Wälzkörper. Für eine beidseitige axiale Abstützung ist ein zweites, gegensinnig montiertes Kegelrollenlager als Gegenlager erforderlich.
Der zulässige Betriebsbereich erstreckt sich von -30 bis +120 Grad. Innerhalb dieser Grenzen bleiben die geometrischen Eigenschaften der Ringe und des Stahlblechkäfigs stabil. Die Schmierstoffauswahl muss auf die im Betrieb auftretenden Temperaturen abgestimmt werden.
Die Standardausführung ist als offenes Lager ohne integrierte Dichtungen ausgeführt. Zum Schutz vor Verschmutzungen sowie zur Vermeidung von Schmierstoffaustritt ist eine geeignete Gehäuseabdichtung, beispielsweise durch externe Dichtelemente, vorzusehen.
P0 definiert die Standard-Toleranzklasse für Maß- und Laufgenauigkeit bei Wälzlagern und entspricht international der Klassifizierung ABEC 1. Diese Einstufung ist auf reguläre Passungen im Maschinenbau ausgelegt und deckt industrielle Standardanforderungen im regulären Betrieb ab.
Aufgrund des zerlegbaren Aufbaus lassen sich Außenring und Innenring mit Rollensatz getrennt einbauen. Die Einstellung von Lagerspiel oder Vorspannung geschieht beim Einbau über das Gegenlager, typischerweise unter Einsatz von Wellenmuttern oder Passscheiben.
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