SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 6,06 € | 115,12 € |
| 20 | 12,11 € | 109,07 € |
Das Kegelrollenlager 31312 von SKF nimmt kombinierte Radial- und Axialkräfte auf und misst 60 mm Bohrung, 130 mm Außendurchmesser sowie 33,5 mm Breite.
Das Kegelrollenlager 31312 ist ein einreihiges Wälzlager der SKF Explorer Leistungsklasse. Es führt Wellen bei kombinierten Belastungen aus radialen und einseitig wirkenden axialen Kräften. Die Konstruktion besteht aus Innenring mit Rollenkranz sowie dem zugehörigen Außenring als komplettes Wälzlager. Durch die kegelige Geometrie der Laufbahnen rollen die Wälzkörper schlupffrei ab. Konstrukteure nutzen diese Standardausführung häufig in Industriegetrieben und Radnabenlagerungen, bei denen Führung und Steifigkeit unter Last gefordert sind.
Das Kegelrollenlager 31312 eignet sich vor allem für Lagerungen, die gleichzeitig hohe Radialkräfte und einseitige Axialkräfte aufnehmen müssen. Typische Einsatzfelder sind Getriebewellen, Achsantriebe sowie mechanische Baugruppen mit kombinierten Lasten. Da einreihige Kegelrollenlager axiale Kräfte nur in einer Richtung abstützen, erfolgt der Einbau üblicherweise paarweise gegen ein zweites Lager. Die getrennte Montage von Innen- und Außenring erleichtert das Einstellen des Lagerspiels beim mechanischen Einbau vor Ort.
Die Normaltoleranz nach Klasse P0 beziehungsweise ABEC 1 unterstützt den passgenauen Sitz auf standardisierten Wellen und in Gehäusebohrungen. Der robuste Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig und erlaubt einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +120 Grad Celsius. Weil das Lager offen ausgeführt ist, wählen Anwender das passende Schmiermittel sowie externe Dichtungen abgestimmt auf die Umgebungsbedingungen aus. Dies ermöglicht die flexible Anpassung an spezifische Schmierkonzepte in Industrieanlagen.
Das Kegelrollenlager 31312 besitzt einen Innendurchmesser von 60 mm, einen Außendurchmesser von 130 mm und eine Gesamtbreite von 33,5 mm. Diese Hauptabmessungen bestimmen die Passsitze auf der Welle sowie im Gehäuse. Durch die standardisierte Bauform lässt sich das Lager bei Reparaturen oder Neukonstruktionen exakt einpassen.
Einreihige Kegelrollenlager nehmen Axialkräfte konstruktionsbedingt ausschließlich aus einer Richtung auf. Zur vollständigen axialen Fixierung einer Welle kombinieren Konstrukteure das Lager mit einem spiegelbildlich angeordneten Gegenlager in O- oder X-Anordnung. Über dieses Gegenlager stellen Sie im Betrieb auch die erforderliche Vorspannung oder Lagerluft ein.
Ein robuster Stahlblechkäfig hält die rollenden Wälzkörper auf Abstand und führt sie präzise durch die Lastzone. Stahlblechkäfige eignen sich für den typischen industriellen Dauereinsatz und vertragen Schwingungen sowie den angegebenen Betriebstemperaturbereich ohne Gefügeveränderungen.
Für das Kegelrollenlager 31312 ist ein Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad Celsius zulässig. Dieser Spielraum deckt viele industrielle Standardanwendungen ab, etwa im Getriebebau oder in Produktionsanlagen. Bei der Auswahl des Schmierfetts oder Öls müssen Anwender darauf achten, dass der Schmierstoff ebenfalls für diese Betriebstemperaturen freigegeben ist.
Die Toleranzklasse P0, auch als Normaltoleranz oder ABEC 1 bezeichnet, definiert die zulässigen Maß- und Rundlauftoleranzen der Lagerringe. Sie ist auf genormte Wellensitze und Gehäusebohrungen abgestimmt. Für den Großteil industrieller Anwendungen bietet diese Genauigkeitsstufe ein ausgewogenes Zusammenspiel aus Fertigungspräzision und Montagefreundlichkeit.
Die offene Bauweise ohne integrierte Schleifdichtungen erleichtert die Zufuhr von Schmierfett oder Schmieröl direkt über das umgebende Gehäusesystem. Zudem lässt sich der Außenring bei der Montage separat vom Innenring mit Rollensatz aufschieben. Externe Dichtelemente an den Gehäusedeckeln schützen das Innere vor Verunreinigungen.
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