SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 94,57 € | 1.796,85 € |
| 3 | 189,15 € | 1.702,27 € |
Das Kegelrollenlager 32236 von SKF nimmt hohe kombinierte Radial- und Axialkräfte auf und besitzt die Hauptabmessungen 180 x 320 x 91 mm.
Das einreihige Kegelrollenlager 32236 nimmt gleichzeitig hohe Radialkräfte sowie Axialkräfte aus einer Richtung auf. In der Standardausführung besteht das komplette Kegelrollenlager von SKF aus einem Innenring mit Rollenkranz und einem passenden Außenring. Mit einer Bohrung von 180 mm, einem Außendurchmesser von 320 mm und einer Breite von 91 mm eignet sich dieses Wälzlager für anspruchsvolle Lagerungen im Großmaschinenbau und in industriellen Antriebssystemen.
Konstrukteure nutzen das Kegelrollenlager 32236 bevorzugt in Industriegetrieben und schweren Antriebseinheiten, wo starke Radiallasten mit einseitigen Axialbelastungen zusammentreffen. Durch die kegelige Geometrie der Laufbahnen und Wälzkörper rollen die Kegelrollen reibungsarm auf den Bahnen ab. Da ein einzelnes Kegelrollenlager Axialkräfte konstruktionsbedingt nur in einer Richtung führt, wird es in der Praxis üblicherweise gegen ein zweites Lager spiegelbildlich angestellt.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf Abstand und erlaubt einen weiten Betriebstemperaturbereich von -30 bis +120 Grad. Dank der Standard-Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1) erfüllt das Wälzlager die typischen Anforderungen an Rundlauf und Maßgenauigkeit im Maschinenbau. Vor der Inbetriebnahme stellen Monteure das Axialspiel gezielt über die Gegenlage ein und stimmen die Schmierung auf die jeweiligen Betriebsbedingungen ab.
Mit einem Innendurchmesser von 180 mm, einem Außendurchmesser von 320 mm sowie einer Gesamtbreite von 91 mm benötigt das Bauteil entsprechenden Einbauraum. Diese Abmessungen bestimmen die konstruktiven Vorgaben für Welle und Lagergehäuse. Vor der Montage empfiehlt sich die genaue Prüfung der Anschlussmaße beider Lagersitze.
Dieses einreihige Lager nimmt hohe radiale Kräfte und axiale Kräfte aus einer Richtung gleichzeitig auf. Die Kraftübertragung erfolgt über schräg gestellte Rollenbahnen. Für die Führung von Axialkräften in beide Richtungen montieren Anwender meist zwei Kegelrollenlager paarweise in O- oder X-Anordnung gegeneinander.
Der Außenring lässt sich getrennt vom Innenring samt Rollenkranz montieren. Diese zerlegbare Bauform erleichtert den sequenziellen Einbau in engen Maschinengehäusen sowie spätere Wartungsarbeiten. Beim Einbau montieren Fachkräfte die Komponenten auf Welle und Gehäuse getrennt und stellen anschließend das gewünschte Lagerspiel ein.
Die Ausführung mit Stahlblechkäfig ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad ausgelegt. Damit deckt das Lager thermisch anspruchsvolle Bedingungen im schweren Maschinenbau ab. Bei der Inbetriebnahme ist zu beachten, dass auch der gewählte Schmierstoff für diesen thermischen Einsatzbereich freigegeben sein muss.
Die Kennzeichnung P0 bzw. PN steht für Normaltoleranzen nach DIN/ISO und entspricht im angloamerikanischen Raum der Klasse ABEC 1. Sie bescheinigt dem Lager die reguläre Fertigungsgenauigkeit für standardisierte Anwendungen. Diese Toleranzklasse bietet eine praxisgerechte Passgenauigkeit für den klassischen Maschinenbau.
Der Stahlblechkäfig sorgt für eine gleichmäßige Führung der Kegelrollen entlang der Laufbahn und verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander. Das reduziert die innere Reibung und die Betriebserwärmung. Zudem hält er die Rollen bei der Montage des Innenrings unverlierbar zusammen.
SKF Group
Sven Wingquists Gata 2, 415 50 Gothenburg, Sweden
info@skf.com, https://www.skf.com/uk/footer/site-ownership