ZEN
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Das Kegelrollenlager 32213 von ZEN nimmt mit den Maßen 65x120x32,75 mm hohe Radial- und einseitige Axialkräfte in Industrieanwendungen auf.
Das Kegelrollenlager 32213 ist ein zerlegbares Wälzlager für anspruchsvolle mechanische Lagerungen. Der Hersteller ZEN fertigt diese Standardausführung mit Innenring, bordlosem Außenring und kegeligen Rollen. Das einreihige Lager kombiniert eine 65-mm-Bohrung mit 120 mm Außendurchmesser und 32,75 mm Breite. Die Konstruktion nimmt kombinierte Kräfte auf, die gleichzeitig auf die Lagerstelle einwirken. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper geordnet auf den Laufbahnen.
Dieses einreihige Lager nimmt hohe Radialkräfte sowie Axialkräfte aus einer Richtung auf. Da die Rollenreihen schräg zur Rotationsachse verlaufen, leitet das Bauteil die kombinierten Kräfte in das Gehäuse ab. Um axiale Führung in beide Richtungen zu erzielen, wird in der Regel ein zweites Kegelrollenlager spiegelbildlich gegengestellt. Die Auslegung erfordert eine präzise Abstimmung der inneren Vorspannung oder des Betriebsspiels.
Der integrierte Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf Abstand und eignet sich für einen Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad Celsius. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 deckt die gängigen Genauigkeitsanforderungen im Maschinenbau ab. Da es sich um ein offenes Komplettlager ohne integrierte Dichtung handelt, erfordert die Lagerstelle eine externe Gehäuseabdichtung und passende Schmiermittelwahl. Beim Einbau lässt sich das Axialspiel gezielt über das Gegenlager einstellen.
Das Lager besitzt eine Bohrung von 65 mm, einen Außendurchmesser von 120 mm und eine Gesamtbreite von 32,75 mm. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den Einbau auf Wellen und in Lagergehäusen. Vor der Montage empfiehlt sich die Prüfung der Passflächen an Welle und Gehäuse.
Ein einreihiges Kegelrollenlager überträgt gleichzeitig radiale Lasten und einseitig wirkende axiale Lasten. Durch die schräggestellten Laufbahnen entsteht bei radialer Belastung eine innere Axialkraft. Um Kräfte aus beiden Richtungen aufzunehmen, wird das Lager üblicherweise paarweise gegen ein zweites Kegelrollenlager angestellt.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. Dieser Bereich deckt die Formstabilität der Ringe, Rollen und des Stahlblechkäfigs ab. Bei der Auslegung der Schmierung ist die tatsächliche Betriebstemperatur zu berücksichtigen, um einen tragfähigen Schmierfilm zu unterstützen.
Der Stahlblechkäfig führt die kegeligen Wälzkörper auf den Laufbahnen des Innenrings und verhindert die direkte Berührung zwischen den Rollen. Er bietet ein geringes Eigengewicht sowie Beständigkeit gegenüber üblichen Schmierstoffen im Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad Celsius.
Die Einstufung nach Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 definiert die Genauigkeit für Maß- und Laufführung bei Standardwälzlagern. Sie eignet sich für industrielle Anwendungen, bei denen übliche Vorgaben an Rundlauf und Einbautoleranzen ausreichen.
Das komplette Kegelrollenlager ist zerlegbar ausgeführt. Der Innenring bildet mit dem Rollensatz und dem Käfig eine Einheit, während sich der Außenring getrennt montieren lässt. Diese Eigenschaft erleichtert das separate Einpassen der Ringe in Gehäuse und auf Wellen.
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