SKF
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Das Kegelrollenlager T4DB160 von SKF nimmt mit den Maßen 160x220x32 mm hohe kombinierte Radial- und Axialkräfte in einer Richtung auf.
Das Kegelrollenlager T4DB160 ist als einreihiges Wälzlager für Industrieanwendungen konzipiert. Durch die kegelige Anordnung von Rollen und Laufbahnen leitet dieses Wälzlager gleichzeitig hohe Radiallasten und einseitig wirkende Axialkräfte in das Maschinengehäuse ab. Die Ausführung als komplettes Lager umfasst den Innenring mit Rollensatz sowie den zugehörigen Außenring und bietet durch die abgestimmte Geometrie eine steife Wellenführung im Betrieb.
Aufgrund der Abmessungen mit 160 mm Wellendurchmesser dient das Lager vorwiegend industriellen Lagerungen mit kombinierten Radial- und Axialbelastungen in Getriebewellen und Antrieben. Da einreihige Bauformen Axialkräfte prinzipbedingt nur in einer Richtung aufnehmen, montieren Konstrukteure dieses Lager üblicherweise spiegelbildlich im Verbund mit einem zweiten Kegelrollenlager. Diese paarweise Anstellung sorgt für eine axiale Fixierung der Welle und ermöglicht eine bedarfsgerechte Einstellung des Betriebsspiels.
Der verbaute Stahlblechkäfig hält die Kegelrollen in ihrer Position auf der Innenringlaufbahn und hält den Schmierstoffbedarf gering. Diese Konstruktion deckt einen weiten Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad ab, wodurch das Lager für wechselnde thermische Umgebungen ausgelegt ist. Die Fertigung nach Normaltoleranz P0 (entspricht ABEC 1) bietet standardisierte Maßgenauigkeit. Dies erleichtert den Einbau in Gehäusebohrungen sowie den Austausch bei Instandsetzungsarbeiten.
Mit einer Bohrung von 160 mm, einem Außendurchmesser von 220 mm und einer Gesamtbreite von 32 mm entspricht das Lager genormten Hauptabmessungen. Diese Werte bestimmen den erforderlichen Einbauraum auf der Welle sowie im aufnehmenden Maschinengehäuse.
Als einreihiges Kegelrollenlager überträgt es hohe Radialkräfte sowie Axialkräfte aus einer Richtung. Die kegelstumpfförmigen Rollen erzeugen eine Linienberührung mit den Laufbahnen, wodurch das Wälzlager kombinierte Belastungen bei hoher Formstabilität aufnimmt.
Die Toleranzklasse P0 (auch als PN oder ABEC 1 bezeichnet) kennzeichnet die reguläre Standard-Genauigkeitsklasse für Industrie-Wälzlager. Sie definiert verbindliche Grenzmaße für Bohrungs-, Außen- und Breitenmaße sowie für den Rundlauf im allgemeinen Maschinenbau.
Der spezifizierte Temperaturbereich reicht von -30 bis +120 Grad. Innerhalb dieser Grenzen bleiben die Formstabilität der Wälzkörper und Laufbahnen sowie die Funktion des Stahlblechkäfigs erhalten. Die tatsächliche Einsatzgrenze hängt vom verwendeten Schmierstoff ab.
Ja, Kegelrollenlager dieser Bauart sind konstruktiv nicht selbsthaltend. Der Außenring lässt sich getrennt vom Innenring mit Rollenkranz montieren. Dies vereinfacht den Einbau in Getriebegehäuse und gestattet das Einstellen des axialen Lagerspiels während der Montage.
Da ein einzelnes einreihiges Kegelrollenlager axiale Kräfte lediglich in einer Richtung abstützt, erfordert die Führung einer Welle in Gegenrichtung ein zweites, spiegelbildlich angeordnetes Lager. Durch das gegenseitige Anstellen entsteht eine Lagerung, die Axialschub in beide Richtungen aufnimmt.
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