NACHI
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Das einreihige Kegelrollenlager 32222 J von NACHI (110x200x56 mm) nimmt radiale und einseitig axiale Belastungen im robusten Stahlblechkäfig auf.
Das Kegelrollenlager 32222 J von NACHI ist ein zerlegbares, einreihiges Rollenlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 110 mm, einem Außendurchmesser von 200 mm und einer Breite von 56 mm nimmt das Lager kombinierte radiale und axiale Belastungen auf. Die kegelig ausgeführten Rollen leiten die Kräfte gezielt über die Laufbahnen ab. Als komplettes Kegelrollenlager ausgeführt, ermöglicht das Bauteil eine getrennte Montage von Innen- und Außenring.
Dieses Lager eignet sich vor allem für Lagerungen, bei denen gleichzeitig hohe Radialkräfte und einseitig wirkende Axialkräfte auftreten. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Getrieben sowie in Führungs- und Antriebswellen. Da einreihige Kegelrollenlager Axialkräfte bauartbedingt nur in einer Richtung aufnehmen, montieren Konstrukteure dieses Bauteil häufig paarweise in spiegelbildlicher Anordnung. So stützen zwei Lager die Welle beidseitig axial ab.
Das Modell verfügt über einen formstabilen Stahlblechkäfig, der die Rollen im Betrieb führt. Die Fertigung entspricht der Toleranzklasse P0/PN (vergleichbar mit ABEC 1) und deckt damit die üblichen Genauigkeitsanforderungen im Maschinenbau ab. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +120 Grad. Achten Sie bei der Inbetriebnahme auf eine passende Schmierung und stimmen Sie das Axialspiel bei der Montage der Gegenlagerung sorgfältig ab.
Das Kegelrollenlager besitzt einen Innendurchmesser von 110 mm, einen Außendurchmesser von 200 mm sowie eine Gesamtbreite von 56 mm. Diese Maße entsprechen den genormten Hauptabmessungen für metrische Lagerungen und bestimmen den benötigten Einbauraum auf Welle und Gehäuse.
Ein einreihiges Kegelrollenlager nimmt gleichzeitig radiale Kräfte sowie Axialkräfte aus einer Richtung auf. Die kegelig geneigten Laufbahnen übertragen die kombinierten Kräfte linienförmig über die Rollen. Für eine beidseitige axiale Führung kombinieren Anwender üblicherweise zwei Kegelrollenlager gegeneinander.
Die Einstufung nach Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 definiert die standardisierte Maß- und Rundlaufgenauigkeit dieses Wälzlagers. Sie deckt die regulären Präzisionsanforderungen im industriellen Maschinenbau ab. Sie können das Lager somit in standardisierten Gehäuse- und Wellenpassungen verwenden.
Das Lager ist für einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +120 Grad ausgelegt. Dieser Rahmen wird durch die Maßstabilität der Lagerringe sowie den verbauten Stahlblechkäfig bestimmt. Achten Sie bei der Schmierstoffauswahl darauf, dass das Schmiermittel für denselben Temperaturbereich freigegeben ist.
Kegelrollenlager sind nicht selbsthaltend aufgebaut. Der Innenring bildet mit dem Rollensatz und dem Stahlblechkäfig eine Einheit, während sich der Außenring separat abziehen lässt. Diese Bauart erleichtert den stufenweisen Einbau in Gehäuse und auf Wellen sowie spätere Inspektionsarbeiten.
Der Stahlblechkäfig hält die Kegelrollen auf gleichmäßigem Abstand zueinander und führt sie auf der Innenringlaufbahn. Dies verhindert eine gegenseitige Berührung der Wälzkörper, reduziert Reibung sowie Laufgeräusche und stabilisiert den Rollensatz bei wechselnden Drehzahlen im Betrieb.
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