SKF
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Das einreihige Kegelrollenlager 32234 von SKF nimmt kombinierte Radial- und Axialbelastungen bei Abmessungen von 170x310x91 mm zuverlässig auf.
Mit dem Kegelrollenlager 32234 liefert SKF ein einreihiges Wälzlager in genormter metrischer Standardausführung. Die Konstruktion besteht aus einem Innenring mit Rollensatz sowie einem separaten Außenring. Durch die konisch angeordneten Laufbahnen und kegeligen Rollen nimmt diese Bauform hohe radiale Kräfte sowie einseitig wirkende Axialkräfte auf. Die Auslegung eignet sich für Lagerungsstellen, an denen präzise Wellenführungen unter hohen Belastungen gefordert sind.
Das Lager kommt im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau sowie in industriellen Getrieben zum Einsatz, an denen kombinierte Belastungen vorliegen. Durch die Linienberührung zwischen Rollen und Laufbahnen bietet diese Lagerbauart eine ausgeprägte Steifigkeit. Da ein einreihiges Kegelrollenlager Axialkräfte konstruktionsbedingt ausschließlich in einer Richtung überträgt, erfolgt der Einbau im Betrieb üblicherweise spiegelbildlich angestellt gegen ein zweites Wälzlager.
Dieses Wälzlager ist als offenes, nicht selbsthaltendes System konzipiert. Der Innenring samt Rollenkranz lässt sich getrennt vom Außenring montieren, was die Einpassung in Lagersitz und Gehäuse erleichtert. Die Toleranzklasse P0/PN entspricht der Normaltoleranz nach ABEC 1 und deckt universelle Anforderungen an die Rundlaufgenauigkeit ab. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig und ist für einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. Da keine integrierte Dichtung vorhanden ist, erfordert die Lagerstelle eine externe Abdichtung und eine geeignete Schmiermittelzufuhr.
Das Lager weist eine Bohrung von 170 mm, einen Außendurchmesser von 310 mm sowie eine Gesamtbreite von 91 mm auf. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in entsprechende Gehäusebohrungen und auf präzise gefertigte Wellensitze im industriellen Maschinenbau.
Kegelrollenlager besitzen eine nicht selbsthaltende Konstruktion. Der Innenring bildet zusammen mit dem Rollensatz und dem Käfig eine Einheit, während der Außenring bordlos abziehbar bleibt. Diese Eigenschaft vereinfacht den sequenziellen Einbau sowie künftige Wartungs- und Inspektionsarbeiten an der Lagerstelle erheblich.
Die kegelige Geometrie der Rollen und Laufbahnen ermöglicht die gleichzeitige Aufnahme von hohen Radialkräften und einseitigen Axialkräften. Um beidseitig auftretende Axialkräfte abzufangen, wird in der Regel ein zweites Kegelrollenlager spiegelbildlich in O- oder X-Anordnung auf der Welle positioniert.
Ausgestattet mit einem robusten Stahlblechkäfig ist dieses SKF-Lager für Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. Innerhalb dieser thermischen Spanne behalten die Wälzkörper und Ringe ihre Maßhaltigkeit bei, sofern ein für die Betriebstemperatur geeigneter Schmierstoff eingesetzt wird.
Die Kennzeichnung P0 bzw. PN entspricht der üblichen Normaltoleranz und deckt sich mit dem Standard ABEC 1. Sie definiert die zulässigen Abweichungen für Bohrung, Außendurchmesser und Rundlauf für universelle Anwendungen im Maschinen- und Anlagenbau.
Da das Lager werksseitig ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, erfordert die Lagerstelle eine anwendungsspezifische Fett- oder Ölschmierung. Zusätzlich ist der Einbau externer Wellendichtringe am Gehäuse erforderlich, um das Schmiermittel im Lagerraum zu halten und Verunreinigungen abzuhalten.
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