NACHI
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Das Kegelrollenlager 32309 J von NACHI mit den Maßen 45x100x38,25 mm nimmt hohe Radial- sowie einseitig wirkende Axialkräfte auf.
Das Kegelrollenlager 32309 J ist ein einreihiges Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Es besteht aus einem Innenring mit rollengeführtem Käfig sowie einem separaten Außenring. Diese Bauform nimmt gleichzeitig hohe Radialkräfte und einseitige Axialbelastungen auf. Gefertigt vom Hersteller NACHI in der Normtoleranzklasse P0 (ABEC 1), eignet sich dieses komplette Wälzlager für definierte Wellenlagerungen im Maschinenbau. Die kegelig ausgeführten Rollen verringern Schlupf und unterstützen einen gleichmäßigen Kraftverlauf im Betrieb.
Konstruktionen mit kombinierten Lasten stellen das Haupteinsatzgebiet für dieses einreihige Kegelrollenlager dar. Typische Einsatzorte finden sich in Wellenlagerungen, bei denen Axialkräfte aus einer Richtung zusammen mit Radialkräften wirken. Da ein einzelnes Kegelrollenlager Axialkräfte bauartbedingt nur in einer Richtung aufnimmt, erfolgt der Einbau häufig spiegelbildlich im Verbund mit einem zweiten Lager. Diese paarweise Anordnung stützt die Welle beidseitig ab und ermöglicht eine gezielte Einstellung des Betriebsspiels.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Kegelrollen präzise und hält Schmierstoffe im Wälzbereich. Diese Käfigausführung widersteht mechanischen Belastungen und eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad Celsius. Bei der Montage profitieren Anwender von der Zerlegbarkeit: Der Außenring lässt sich getrennt vom Innenring mit Rollensatz montieren. Ein fachgerechter Einbau erfordert saubere Passflächen an Welle und Gehäuse sowie eine korrekte axiale Spieleinstellung.
Die Maße betragen 45 mm Bohrungsdurchmesser, 100 mm Außendurchmesser und 38,25 mm Gesamtbreite. Durch diese genormten Hauptabmessungen eignet sich das Bauteil als direkter Ersatz für standardisierte Lagersitze nach Maßplan.
Ein einreihiges Kegelrollenlager nimmt gleichzeitig hohe radiale Kräfte sowie axiale Kräfte aus einer Richtung auf. Durch die kegelige Anordnung der Wälzkörper schneiden sich die Wirkungslinien auf der Lagerachse. Für wechselnde oder beidseitige Axialkräfte werden üblicherweise zwei Kegelrollenlager gegeneinander angestellt verbaut.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -30 und +120 Grad Celsius. Die eingesetzten Schmierstoffe müssen auf diesen Bereich abgestimmt sein, um die Schmierfähigkeit über den gesamten thermischen Einsatzbereich aufrechtzuerhalten.
Die Toleranzklasse P0, vergleichbar mit ABEC 1 oder PN, definiert die Standard-Genauigkeit für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit nach Wälzlagernormen. Lager dieser Klasse verbinden spezifizierte Rundlauftoleranzen mit wirtschaftlicher Austauschbarkeit.
Die Ringe eines Kegelrollenlagers sind konstruktionsbedingt trennbar. Der Außenring lässt sich separat in das Gehäuse einpressen, während der Innenring samt Rollensatz und Stahlblechkäfig auf die Welle montiert wird. Das vereinfacht sowohl die Montage als auch die Wartung und Inspektion der Lagerstelle.
Der Stahlblechkäfig hält die kegelstumpfförmigen Rollen in gleichmäßigem Abstand und verhindert deren gegenseitige Berührung. Das verringert die Reibung und sorgt für eine gleichmäßige Lastverteilung über die Laufbahnen. Gleichzeitig bietet Stahlblech eine hohe Formstabilität gegenüber Schmierstoffen und Temperaturschwankungen im definierten Einsatzbereich.
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