NACHI
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Das Kegelrollenlager 30328 von NACHI (140x300x67,75 mm) nimmt hohe kombinierte Radial- und Axialkräfte auf und eignet sich für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Das Kegelrollenlager 30328 ist ein komplettes, einreihiges Wälzlager des Herstellers NACHI in Standardausführung. Durch die kegelig angeordneten Rollen zwischen Innen- und Außenring nimmt dieses Bauteil gleichzeitig radiale und einseitig axiale Belastungen auf. Mit einem Innendurchmesser von 140 mm, einem Außendurchmesser von 300 mm sowie einer Breite von 67,75 mm ist das Lager für entsprechende Wellendurchmesser im Maschinen- und Getriebebau ausgelegt. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig auf den Laufbahnen.
Das Kegelrollenlager 30328 kommt vor allem bei kombinierten Beanspruchungen zum Einsatz, bei denen hohe Radialkräfte mit Axialkräften in einer Richtung zusammentreffen. Typische Einsatzfelder finden sich in schweren Industriegetrieben sowie im allgemeinen Großmaschinenbau. Da ein einreihiges Lager axiale Kräfte nur in einer Richtung aufnimmt, wird es in der Praxis meist spiegelbildlich mit einem Gegenlager angestellt. Diese paarweise Anordnung verleiht der gelagerten Welle eine präzise Führung und Steifigkeit unter Last.
Dieses Wälzlager ist in der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 ausgeführt und erfüllt damit die gängigen Vorgaben für Maß- und Laufgenauigkeit. Für den regulären Betrieb ist das Kegelrollenlager 30328 für einen Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad ausgelegt. Der Stahlblechkäfig behält in diesem Rahmen seine mechanische Festigkeit und unterstützt die Zirkulation des Schmiermediums. Da der Außenring abziehbar ist, lassen sich die Komponenten getrennt voneinander in Gehäuse und auf die Welle montieren.
Mit einem Innendurchmesser von 140 mm, einem Außendurchmesser von 300 mm und einer Gesamtbreite von 67,75 mm deckt das Lager große Wellendurchmesser ab. Diese Abmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau auf entsprechend dimensionierten Wellen in schweren Maschinen und Getrieben.
Durch die schräg gestellten Rollen nimmt das Lager hohe radiale Kräfte sowie einseitig wirkende axiale Kräfte gleichzeitig auf. Bei beidseitig auftretenden Axialkräften wird ein zweites Lager in O- oder X-Anordnung gegenübergestellt, damit die Konstruktion Belastungen in beide Axialrichtungen sicher abfängt.
P0 beziehungsweise ABEC 1 bezeichnet die Standard-Toleranzklasse für Wälzlager. Sie legt zulässige Abweichungen für Bohrung, Außendurchmesser, Breite und Rundlauf fest. Diese Genauigkeit genügt den Anforderungen der meisten industriellen Anwendungen im allgemeinen Maschinen-, Fahrzeug- und Getriebebau vollständig.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -30 und +120 Grad. Innerhalb dieses Temperaturfensters behalten die Lagerkomponenten ihre Maßhaltigkeit. Bei der Auswahl des passenden Schmierstoffs sollte darauf geachtet werden, dass dessen thermische Einsatzgrenzen auf diese Betriebsbedingungen abgestimmt sind.
Der Stahlblechkäfig hält die Kegelrollen in präzisem Abstand zueinander und verhindert ein gegenseitiges Berühren der Rollenkörper. Er zeichnet sich durch hohe Festigkeit bei geringem Eigengewicht aus und bleibt gegenüber den im Betrieb zulässigen Temperaturen bis +120 Grad formstabil und schmiermittelresistent.
Kegelrollenlager sind nicht selbsthaltend aufgebaut, wodurch der Außenring vom vormontierten Innenring samt Rollensatz getrennt werden kann. Dies vereinfacht den Einbau und die Demontage erheblich, da beide Komponenten unabhängig voneinander auf Welle und Gehäusebohrung aufgepresst werden können.
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