SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 3,71 € | 70,63 € |
| 30 | 7,43 € | 66,91 € |
Das Kegelrollenlager 32216 von SKF nimmt als einreihiges Wälzlager mit 80 mm Bohrung hohe kombinierte Radial- und Axialkräfte auf.
Mit dem Kegelrollenlager 32216 erhalten Sie ein komplettes Wälzlager in SKF-Explorer-Ausführung für anspruchsvolle Lagerungsaufgaben. Die Konstruktion besitzt eine Bohrung von 80 mm, einen Außendurchmesser von 140 mm sowie eine Breite von 35,25 mm. Typisch für diese Bauform ist die gleichzeitige Aufnahme von radialen und einseitig axialen Kräften. Das Bauteil erfüllt die Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 und deckt Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad Celsius ab.
Das Kegelrollenlager 32216 kommt vor allem an Lagerstellen zum Einsatz, an denen hohe Radialbelastungen mit Axialkräften in einer Richtung zusammentreffen. Typische Einsatzbereiche sind Wellenlagerungen mit kombinierten Belastungen und einseitiger Axialführung. Da ein einzelnes Kegelrollenlager axiale Lasten nur in eine Richtung aufnehmen kann, erfolgt der Einbau in der Praxis meist paarweise gegeneinander angestellt. Die trennbaren Lagerringe vereinfachen die getrennte Montage von Innen- und Außenring in Gehäuse und Welle.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die kegelförmigen Wälzkörper gleichmäßig auf den Laufbahnen und hält mechanischen Belastungen stand. Die Ausführung in Normaltoleranz P0/PN (ABEC 1) bietet definierte Maß- und Rundlauftoleranzen für gängige Einbauverhältnisse. Da das Lager offen konstruiert ist, erfordert die Lagerstelle eine externe Gehäuseabdichtung zum Schutz vor Verunreinigungen. Schmierstoff und Schmierintervalle werden auf die Einsatzbedingungen im Temperaturfenster zwischen -30 und +120 Grad Celsius abgestimmt.
Die Maße betragen 80 mm Bohrungsdurchmesser, 140 mm Außendurchmesser und 35,25 mm Gesamtbreite. Diese genormten Abmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in Gehäuse und auf Wellen mit 80 mm Sitz.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -30 und +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzen behalten die Ringe und der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität. Für einen gleichmäßigen Lauf ist der Schmierstoff an die konkreten Temperatur- und Umgebungsbedingungen anzupassen.
Einreihige Kegelrollenlager nehmen Axialkräfte bauartbedingt ausschließlich aus einer Richtung auf. Bei Radialbelastung entsteht im Lager zusätzlich eine innere Axialkraft. Erst durch das gegenseitige Anstellen eines zweiten Lagers in X- oder O-Anordnung lässt sich die Welle in beide Axialrichtungen führen und das Betriebsspiel justieren.
P0 beziehungsweise PN bezeichnet die Standardtoleranz für Wälzlager, während ABEC 1 der entsprechenden Klassifizierung nach US-Standard entspricht. Diese Einstufung definiert zulässige Abweichungen für Maßhaltigkeit, Rundlauf und Planlauf bei regulären Industrieanwendungen ohne gesteigerte Präzisionsanforderung.
Als offene Standardausführung besitzt dieses Kegelrollenlager keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben. Die Lagerstelle benötigt daher externe Dichtelemente wie Radial-Wellendichtringe oder Labyrinthe am Gehäuse, um Schmierstoffverlust zu verhindern und das Lagerinnere vor Fremdkörpern zu schützen.
Die Ausführung als komplettes Kegelrollenlager umfasst sowohl den Innenring mit montiertem Rollensatz und Stahlblechkäfig als auch den zugehörigen Außenring. Beide Komponenten sind aufeinander abgestimmt, lassen sich bei der Montage jedoch getrennt handhaben und auf Welle sowie in das Gehäuse einpressen.
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