NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 16,64 € | 316,12 € |
| 5 | 33,27 € | 299,49 € |
Das Kegelrollenlager 30321 von NKE Steyr kombiniert 105 mm Bohrung mit 225 mm Außendurchmesser für hohe kombinierte Radial- und Axiallasten im Maschinenbau.
Das Kegelrollenlager 30321 kommt als komplettes Wälzlager dort zum Einsatz, wo Radialkräfte gemeinsam mit einseitig wirkenden Axialkräften auftreten. Durch die konisch angeordneten Rollen leitet die Konstruktion Belastungen gezielt in die Laufbahnen von Innen- und Außenring weiter. Bei einer Breite von 53,5 mm bietet dieses einreihige Bauteil eine steife Lagerung. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig auf der Innenringlaufbahn und verringert Reibungseffekte im Betrieb.
Das Kegelrollenlager 30321 eignet sich für Wellenlagerungen mit hohen kombinierten Kräften im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau. Da einreihige Ausführungen Axialkräfte nur in einer Richtung aufnehmen, erfolgt der Einbau in der Regel spiegelbildlich mit einem zweiten Lager als Gegenführung. Die offene Bauform ermöglicht eine Schmierung mit Fett oder Öl über die umgebende Gehäusekonstruktion. Mit einem zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad ist das Lager für vielfältige thermische Umgebungsbedingungen ausgelegt.
In der Standardausführung ist das Lager nach Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 gefertigt. Diese Einstufung erfüllt die üblichen Genauigkeitsanforderungen industrieller Wellen- und Gehäusepassungen. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig auf den Laufbahnen. Durch den zerlegbaren Aufbau lassen sich Innenring samt Rollenkranz getrennt vom Außenring montieren. Dies erleichtert den Einbau und das Einstellen der axialen Lagerluft im Gehäuse.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 105 mm, einen Außendurchmesser von 225 mm und eine Gesamtbreite von 53,5 mm. Diese metrischen Abmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in entsprechend ausgelegte Gehäuse.
Aufgrund der kegelig ausgeführten Rollen und Laufbahnen nimmt dieses Lager hohe Radialkräfte und gleichzeitig Axialkräfte aus einer Richtung auf. Für die Aufnahme beidseitiger Axialbelastungen erfolgt der Einbau üblicherweise paarweise in X- oder O-Anordnung mit einem angestellten Gegenlager.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -30 und +120 Grad. Innerhalb dieser Temperaturspanne behalten Wälzkörper, Ringe und der Stahlblechkäfig ihre Maßstabilität. Maßgeblich für die tatsächliche Einsatzgrenze ist zudem der verwendete Schmierstoff im Lagergehäuse.
P0 und ABEC 1 bezeichnen die Standard-Toleranzklasse für Wälzlager. Sie definiert zulässige Maß- und Lauffehler für Innen- und Außenring. Für die meisten Industrieanwendungen bietet diese Präzisionsstufe ein verlässliches und technisch abgestimmtes Laufverhalten.
Das Lager besitzt keine integrierten Dichtscheiben. Die Zufuhr von Schmierfett oder Schmieröl erfolgt extern über das Gehäuse. Um Schmierstoffverlust und das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verhindern, ist eine gehäuseseitige Abdichtung wie etwa durch Wellendichtringe erforderlich.
Ja, der Außenring lässt sich vollständig vom Innenring und dem Rollenkranz trennen. Diese Zerlegbarkeit erleichtert die Montage in geteilten oder tiefen Maschinengehäusen, da beide Komponenten separat eingepresst und erst beim Zusammenbau zueinander ausgerichtet werden.
NKE AUSTRIA GmbH
Im Stadtgut C4, 4407 Steyr, Austria
office@nke.at, https://industry.fersa.com/de/imprint