FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 44,28 € | 841,40 € |
| 3 | 88,57 € | 797,11 € |
Typisch für diese Bauform sind die kegelig angeordneten Laufbahnen und Rollenkörper, die eine steife Lageranordnung ermöglichen. Mit einem Innenringdurchmesser von 170 mm und einem Außenringdurchmesser von 260 mm kommt dieses Wälzlager in anspruchsvollen Wellenlagerungen und Industriegetrieben zum Einsatz. Hersteller FAG Wälzlager stattet die Baueinheit mit einem Stahlblechkäfig aus.
Typische Einsatzbereiche finden sich im Maschinenbau, in Getriebeanwendungen sowie in stark beanspruchten Lagerungsstellen. Da ein einzelnes Kegelrollenlager Axialkräfte ausschließlich in einer Richtung aufnimmt, montieren Konstrukteure meist ein zweites Lager spiegelbildlich als Gegenführung. Die trennbare Konstruktion aus Innenring mit Rollensatz und bordlosem Außenring erleichtert den getrennten Einbau sowie die gezielte Einstellung des Betriebsspiels bei der Montage.
Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Kegelrollen und hält den Abstand zwischen den Wälzkörpern konstant. Durch die Metallausführung eignet sich das Lager für Betriebstemperaturen von -30 bis +120 °C. Da es sich um eine offene Ausführung handelt, sind passende externe Gehäusedichtungen und eine geregelte Schmierstoffversorgung für den Betrieb vorzusehen.
Die Abmessungen betragen 170 mm Bohrungsdurchmesser, 260 mm Außendurchmesser und 57 mm Gesamtbreite. Diese Maße bestimmen den Einbauraum auf der Welle sowie im Lagergehäuse.
Kegelrollenlager nehmen hohe radiale Kräfte sowie einseitig gerichtete axiale Lasten auf. Durch die schräg gestellten Rollenbahnen entsteht bei radialer Belastung eine innere Axialkraft, weshalb das Lager üblicherweise paarweise gegen ein zweites Lager angestellt wird.
Der zulässige Bereich reicht von -30 bis +120 °C. Ausschlaggebend für die tatsächliche Einsatztemperatur im Betrieb sind neben dem Stahlblechkäfig vor allem das gewählte Schmiermittel sowie die externe Gehäuseabdichtung.
Die offene Bauart ermöglicht es, den Außenring separat in das Gehäuse und den Innenring samt Rollenkranz auf die Welle zu montieren. Dieses Merkmal erleichtert die Montage sowie die spätere Wartung von Getrieben und Lagerstellen.
Der Käfig aus Stahlblech hält die kegeligen Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und verhindert deren gegenseitige Berührung. Das sorgt für eine Führung der Rollen auf der Innenringlaufbahn und schützt vor Schiefstellung unter Last.
Ja, da das Lager keine integrierten Dichtungen besitzt. Vor der Inbetriebnahme ist eine fachgerechte Schmierung mit geeignetem Industrieöl oder Wälzlagerfett erforderlich, abgestimmt auf die Betriebsbedingungen.
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