FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 11,86 € | 225,32 € |
| 5 | 23,72 € | 213,46 € |
Durch die schräg gestellte Anordnung der kegeligen Wälzkörper überträgt das Bauteil gleichzeitig auftretende Radial- und Axialkräfte in einer Richtung. Die Ausführung von FAG umfasst als komplettes Kegelrollenlager den Innenring mit Rollensatz sowie den separat montierbaren Außenring für den Einbau in Maschinen und Antriebe.
Typische Anwendungsfelder finden sich in Getriebelagerungen und Industrieantrieben mit einseitig wirkenden Axialschüben. Da ein einzelnes Kegelrollenlager Axialkräfte konstruktionsbedingt nur in eine Richtung aufnimmt, erfolgt der Einbau in aller Regel gepaart in O- oder X-Anstellung gegen ein zweites Lager. Die Zerlegbarkeit in Innenringbaugruppe und Außenring erleichtert Montage- und Wartungsschritte, da sich beide Komponenten getrennt auf Welle und Gehäusesitz montieren lassen.
Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Rollen gleichmäßig auf der Laufbahn und sichert den ungehinderten Schmierstofffluss im Inneren des Lagers. Mit einer thermischen Auslegung für einen Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad bewährt sich die Ausführung unter typischen Betriebsbedingungen im Maschinenbau. Für die konstruktive Integration sind die Bohrung von 100 mm, der Außendurchmesser von 180 mm sowie die Breite von 37 mm und die exakte Einstellung der axialen Lagerluft ausschlaggebend.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 100 mm an der Bohrung, einen Außendurchmesser von 180 mm und eine Gesamtbreite von 37 mm auf. Diese Abmessungen bestimmen den erforderlichen Bauraum auf der Welle sowie im Lagergehäuse und sichern die Passgenauigkeit bei Austausch oder Neukonstruktion.
Durch die schräg gestellten Laufbahnen nimmt die Konstruktion hohe Radialkräfte und gleichzeitig Axialkräfte aus einer Richtung auf. Für die Führung von Axialkräften in beide Richtungen ist eine paarweise Anordnung in O- oder X-Anstellung mit einem zweiten Kegelrollenlager erforderlich.
Der zulässige thermische Einsatzbereich liegt zwischen -30 und +120 Grad. Innerhalb dieser Grenzen behalten Lagerringe, Kegelrollen und der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität. Für den praktischen Betrieb ist zusätzlich ein Schmierstoff zu wählen, der diesen thermischen Bereich abdeckt.
Ein Stahlblechkäfig verbindet mechanische Stabilität mit geringem Platzbedarf im Innenraum des Lagers. Er führt die Rollen und erlaubt dem Schmiermittel, die Kontaktzonen ungehindert zu erreichen. Zudem zeigt er sich unempfindlich gegenüber den zulässigen Dauertemperaturen bis 120 Grad.
Kegelrollenlager sind bauartbedingt nicht selbsthaltend. Der Außenring lässt sich separat vom Innenring mit Rollenkranz und Käfig montieren. Diese Eigenschaft erleichtert das Einpressen der Ringe in Gehäuse und auf Wellen sowie die spätere Kontrolle der Laufbahnen bei Wartungen.
Die axiale Lagerluft ist bei Kegelrollenlagern nicht ab Werk fest vorgegeben. Sie wird erst beim Einbau durch das Anstellen gegen das Gegenlager über Wellenmuttern, Distanzscheiben oder Gehäusedeckel justiert. Eine fachgerechte Einstellung beeinflusst die Lastverteilung sowie die Betriebstemperatur.
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