NACHI
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Das Kegelrollenlager 30209 J von NACHI bietet mit den Abmessungen 45x85x20,75 mm eine stabile Führung für kombinierte Radial- und Axiallasten.
Das Kegelrollenlager 30209 J von NACHI ist ein einreihiges Wälzlager für anspruchsvolle mechanische Lagerungen. Mit einem Innendurchmesser von 45 mm, einem Außendurchmesser von 85 mm sowie einer Breite von 20,75 mm entspricht die Ausführung der Standardgeometrie. Kegelstumpfförmige Rollen ermöglichen durch ihre linienförmige Berührung die Aufnahme hoher Kräfte in radialer und einseitig axialer Richtung. Sie erhalten das Bauteil als komplettes Lager, bestehend aus Innenring mit Rollensatz und Außenring.
Dieser Lagertyp nimmt hohe Radialkräfte auf, wenn gleichzeitig einseitige Axialkräfte auf die Welle einwirken. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinen- und Getriebebau sowie in industriellen Antriebssträngen. Durch die kegelige Geometrie der Laufbahnen laufen die Kräfte in einem gemeinsamen Schnittpunkt zusammen. Da einreihige Lager Axiallasten nur in einer Richtung abstützen, erfolgt der Verbau üblicherweise spiegelbildlich gepaart mit einem zweiten Gegenlager.
Der Stahlblechkäfig führt die Kegelrollen gleichmäßig auf der Innenringlaufbahn und verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander. Das Bauteil deckt einen zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad ab und ist für thermische Beanspruchungen in diesem Rahmen ausgelegt. Gefertigt in der Standard-Toleranzklasse P0 (entspricht PN sowie ABEC 1), eignet sich das Lager für allgemeine Industrieanwendungen ohne gesteigerte Genauigkeitsanforderungen. Die getrennte Montage von Innen- und Außenring erleichtert zudem den mechanischen Einbau.
Das Lager verfügt über eine Bohrung von 45 mm, einen Außendurchmesser von 85 mm und eine Gesamtbreite von 20,75 mm. Diese standardisierten Abmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in entsprechende Gehäusebohrungen und auf passende Wellensitze im Maschinenbau.
Die Bauart nimmt gleichzeitig wirkende Radial- und Axialkräfte auf, wobei die Axiallast bauartbedingt aus einer Richtung abgestützt wird. Verantwortlich dafür ist der Neigungswinkel der Laufbahnen. In der Praxis montieren Anwender meist ein zweites Kegelrollenlager spiegelbildlich gegenüber, um axiale Kräfte aus beiden Richtungen abzustützen.
Der zulässige Temperaturbereich für dieses Kegelrollenlager liegt zwischen -30 und +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzen behalten die Komponenten ihre geometrische Stabilität, wodurch sich das Wälzlager flexibel in Getrieben und Aggregaten unter Standard-Betriebsbedingungen einsetzen lässt.
Ein Käfig aus Stahlblech zeichnet sich durch hohe mechanische Festigkeit bei geringem Eigengewicht aus. Er führt die Rollen auf festem Abstand zueinander und hält den Schmierstofffluss aufrecht. Zudem zeigt sich das Material unempfindlich gegenüber Erschütterungen sowie vielen im Maschinenbetrieb vorkommenden Schmierstoffen.
Die Toleranzklasse P0, auch als PN oder ABEC 1 bekannt, kennzeichnet die Standard-Präzision von Wälzlagern. Sie legt zulässige Maß- und Rundlauftoleranzen fest, die für den Großteil aller industriellen Einsatzzwecke und Reparaturen von Standardwellen völlig ausreichen.
Kegelrollenlager sind prinzipbedingt nicht selbsthaltend. Der Außenring kann separat vom Innenring samt Rollenkranz gehandhabt und montiert werden. Dieser Vorteil erleichtert das getrennte Einpressen in Gehäuse sowie das Aufziehen auf die Welle vor dem Zusammenfügen.
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