KOYO
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Das Kegelrollenlager HI-CAPLM29749/10 von JTEKT-KOYO nimmt mit 38,1 mm Bohrung hohe Radial- und einseitige Axialkräfte in Industrieanwendungen auf.
Das Kegelrollenlager HI-CAPLM29749/10 ist als einreihiges Wälzlager in Standardanordnung für anspruchsvolle mechanische Lagerungen konzipiert. Dank der Fertigung aus einsatzgehärtetem Stahl widerstehen die Laufbahnen und Rollenkörper starken Druckbelastungen und Stoßbeanspruchungen. Die Ausführung mit verstärkter Kapazität (HI-CAP) bietet eine erhöhte Tragfähigkeit bei kompakten Abmessungen von 38,1 mm Bohrung, 65,088 mm Außendurchmesser sowie 18,034 mm Breite. Ein Stahlblechkäfig führt die Rollen im vorgesehenen Abstand.
Dieses Wälzlager nimmt gleichzeitig wirkende Radialkräfte und axiale Kräfte aus einer Richtung auf. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie in Getriebekonstruktionen. Da Kegelrollenlager konstruktionsbedingt zerlegbar sind, lassen sich Außenring und Innenringbaugruppe separat montieren. Für eine beidseitige axiale Führung wird dieses einreihige Lager üblicherweise spiegelbildlich gegen ein zweites Kegelrollenlager angestellt.
Der einsatzgehärtete Werkstoff verbindet eine verschleißfeste Oberfläche mit einem zähen Kern, was die Beständigkeit bei wechselnden Stoßlasten begünstigt. Das Bauteil deckt einen zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad ab. Mit der Normaltoleranz P0/PN beziehungsweise ABEC 1 fügt sich das komplette Lager passgenau in gängige Einbauumgebungen ein. Die Einstellung der axialen Lagerluft erfolgt montagebezogen über die Gehäuse- oder Wellenpassung.
Mit 38,1 mm Bohrung, 65,088 mm Außendurchmesser und 18,034 mm Gesamtbreite weist das Lager typische zöllige Maße auf. Diese Abmessungen entsprechen der gängigen LM-Baureihe und erleichtern den standardisierten Austausch bei Instandhaltungs- oder Konstruktionsarbeiten.
Der Zusatz HI-CAP steht für High Capacity und kennzeichnet eine Ausführung mit verstärkter Tragfähigkeit. Durch optimierte Rollenabmessungen oder eine angepasste innere Geometrie kann das Lager höhere Belastungen aufnehmen als Standardausführungen derselben Baugröße. Dies verlängert die rechnerische Lebensdauer unter anspruchsvollen Bedingungen.
Ringe und Rollen dieses Lagers bestehen aus einsatzgehärtetem Stahl. Diese Werkstoffwahl sorgt für eine harte, verschleißresistente Randschicht auf den Laufflächen, während der duktile Kern elastisch auf Stoßbelastungen reagiert. Dadurch wird das Risiko von Ermüdungsbrüchen bei dynamischer Beanspruchung verringert.
Für den Betrieb ist ein Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad zulässig. In diesem thermischen Fenster behalten Werkstoff und Stahlblechkäfig ihre Formstabilität. Bei der Auswahl des Schmierfetts oder Öls sollte auf die passende Temperaturfreigabe für diesen Bereich geachtet werden.
Das Bauteil ist in der Toleranzklasse P0/PN gefertigt, was im US-amerikanischen System der Klasse ABEC 1 entspricht. Es handelt sich um die reguläre Standard-Toleranzklasse für Industrieanwendungen, die für die Mehrheit aller Getriebe- und Wellenlagerungen ausreichende Genauigkeit bietet.
Bei einreihigen Kegelrollenlagern ist die Lagerluft nicht ab Werk fest vorgegeben. Sie wird erst beim Einbau durch das axiale Anstellen gegen ein zweites Lager bestimmt. Konstrukteure nutzen dazu Passscheiben, Wellenmuttern oder Gewindedeckel, um das gewünschte Betriebsspiel oder eine Vorspannung zu justieren.