KOYO
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Das Kegelrollenlager HI-CAPLM29748/10 von JTEKT-KOYO bietet verstärkte Kapazität aus einsatzgehärtetem Stahl für anspruchsvolle Radial- und Axiallasten bei 38,1 mm Bohrung.
Das Kegelrollenlager HI-CAPLM29748/10 ist ein einreihiges Wälzlager mit verstärkter Kapazität, gefertigt von JTEKT-KOYO. Mit den Abmessungen von 38,1 mm Bohrung, 65,088 mm Außendurchmesser und 18,034 mm Breite nimmt dieses Lager kombinierte Kräfte in einer Richtung auf. Der Werkstoff aus einsatzgehärtetem Stahl verleiht den Laufbahnen eine zähe Kernstruktur und widerstandsfähige Oberflächen. Als komplettes Kegelrollenlager besteht die Einheit aus Innenring mit Rollensatz sowie passendem Außenring.
Dieses Kegelrollenlager nimmt gleichzeitig hohe Radialkräfte und einseitige Axiallasten auf. Typische Einsatzbereiche sind Baugruppen und Lagerungsanordnungen mit kombinierten Lasten, bei denen eine steife Wellenführung erforderlich ist. Da einreihige Kegelrollenlager Axialkräfte konstruktionsbedingt nur in einer Richtung aufnehmen, arbeiten sie im Betrieb paarweise in gegenseitiger Anstellung. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise über den gesamten Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad.
Die Kennzeichnung HI-CAP steht für eine innere Geometrie mit verstärkter Tragfähigkeit gegenüber der Standardausführung. In Verbindung mit einsatzgehärtetem Stahl hält das Bauteil auch Stoßbelastungen stand, da der Kern flexibel bleibt, während die Rollbahnen gehärtet sind. Mit der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 erfüllt das Lager alle gängigen Industrieanforderungen. Innenring und Außenring lassen sich getrennt montieren, was den Einbau in Gehäusen und auf Wellen erleichtert.
Das Lager verfügt über eine Bohrung von 38,1 mm, einen Außendurchmesser von 65,088 mm sowie eine Gesamtbreite von 18,034 mm. Diese Maße entsprechen den genormten zölligen Abmessungen der Baureihe LM29748/10. Vor dem Einbau sollten Sie den Lagersitz auf Welle und Gehäuse auf diese Passmaße hin überprüfen.
Die Bezeichnung HI-CAP von JTEKT-KOYO kennzeichnet eine Bauform mit gesteigerter Tragfähigkeit gegenüber Standardlagern identischer Abmessung. Dies gelingt durch angepasste Rollengeometrien und optimierte Kontaktflächen. Die Ausführung eignet sich für Baugruppen, die hohen radialen und axialen Dauerbelastungen standhalten müssen.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -30 und +120 Grad Celsius. Begrenzt wird dieses Betriebsfenster durch die Formstabilität der Wälzkörper und Lagerringe sowie des verbauten Stahlblechkäfigs. Bei der Schmierstoffauswahl sollten Sie darauf achten, dass das Schmiermittel innerhalb dieses Bereichs seine Schmierfähigkeit behält.
Einsatzgehärteter Stahl kombiniert eine harte, verschleißfeste Randschicht auf den Laufflächen mit einem vergleichsweise zähen Materialkern. Diese Werkstoffeigenschaft mindert das Bruchrisiko bei stoßartigen Spitzenlasten. Dadurch eignet sich dieser Stahl besonders für anspruchsvolle Industrieantriebe mit wechselnden Belastungszuständen.
Da Kegelrollenlager nicht selbsthaltend aufgebaut sind, lässt sich der Außenring getrennt vom Innenring mit Rollenkranz montieren. Im Betrieb müssen einreihige Kegelrollenlager immer gegen ein zweites Lager angestellt werden, um die axiale Führung der Welle zu ermöglichen. Über dieses Gegenlager stellen Sie bei der Endmontage auch das erforderliche Betriebsspiel ein.
Dieses Wälzlager ist in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 ausgeführt. Hierbei handelt es sich um die industrielle Normaltoleranz, welche standardisierte Grenzmaße für Bohrung, Außendurchmesser sowie Rundlauf definiert. Diese Toleranzklasse ermöglicht den passgenauen Einbau in genormte Gehäusebohrungen und auf entsprechende Wellensitze.