KOYO
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Das Kegelrollenlager HICAPJLM104948/10 von JTEKT-KOYO bietet verstärkte Tragfähigkeit bei kompakten Abmessungen von 50x82x21,5 mm für anspruchsvolle kombinierte Radial- und Axiallasten.
Das einreihige Kegelrollenlager HICAPJLM104948/10 von JTEKT-KOYO nimmt gleichzeitig hohe Radial- und einseitige Axialkräfte auf. Dieses komplette Wälzlager besteht aus Innenring mit Rollenkranz sowie passendem Außenring. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, deckt die Konstruktion einen Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad ab. Konstrukteure nutzen die Ausführung mit verstärkter Kapazität vor allem in Getrieben und Wellenlagerungen, bei denen Bauraummaße von 50 mm Bohrung, 82 mm Außendurchmesser und 21,5 mm Breite vorgegeben sind.
Dieses Kegelrollenlager kommt dort zum Einsatz, wo rotierende Wellen neben reinen Querkräften auch gerichtete Axialkräfte führen müssen. Typische Einsatzfelder finden sich in Getriebestufen, Spindellagerungen und allgemeinen Maschinenkonstruktionen. Weil ein einreihiges Rollenlager Axialkräfte nur in einer Richtung abstützt, erfolgt die Montage im Betrieb üblicherweise spiegelbildlich gepaart mit einem zweiten Kegelrollenlager. Durch diese paarweise Anstellung entsteht eine biegesteife Wellenführung, die auch wechselnden Lastverhältnissen standhält.
Die Ausführung mit verstärkter Kapazität zeichnet sich durch eine angepasste Innengeometrie aus. Dadurch verteilen sich auftretende Lasten gleichmäßig auf die Wälzkörper, was den Verschleiß im Betrieb mindert. Der verbaute Stahlblechkäfig hält die kegeligen Rollen auf Abstand und hält Erschütterungen im Betrieb stand. Bei der Toleranzklasse P0 (entsprechend ABEC 1) handelt es sich um den Standard für allgemeine Präzisionsansprüche. Vor dem Einbau ist für die passende Schmierstoffversorgung zu sorgen, da das Lager offen ausgeführt ist.
Mit einem Innendurchmesser von 50 mm, einem Außendurchmesser von 82 mm sowie einer Gesamtbreite von 21,5 mm passt dieses Lager in entsprechend dimensionierte Gehäuse- und Wellensitze. Die Bauform ermöglicht den Austausch bei identischen Anschlussmaßen ohne Anpassung der Umbauteile.
Die Kennzeichnung steht für eine angepasste innere Wälzkörpergeometrie gegenüber der Standardausführung. Das Lager kann dadurch höhere äußere Belastungen aufnehmen, ohne dass sich die äußeren Abmessungen verändern. Anwender nutzen dies, um Sicherheitsreserven bei Stoßbelastungen oder stark beanspruchten Lagerstellen zu erhöhen.
Ausgelegt für Betriebstemperaturen zwischen -30 und +120 Grad deckt das Lager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Stahlblechkäfig typische Industrieanforderungen ab. Innerhalb dieses Fensters bleibt das Material maßhaltig, vorausgesetzt Schmierstoff und Abdichtung der Umgebung sind auf den thermischen Bereich abgestimmt.
Ein einzelnes Kegelrollenlager nimmt Axialkräfte bauartbedingt nur in einer Richtung auf. Durch die paarweise Montage zweier Lager in O- oder X-Anordnung lässt sich die Welle in beide Axialrichtungen exakt führen. Zudem erlaubt diese Anordnung das gezielte Einstellen des Lagerspiels während der Montage.
Toleranzklasse P0 (äquivalent zu ABEC 1) definiert die Standard-Maß- und Rundlaufgenauigkeit für Industrielager. Sie deckt die Anforderungen im allgemeinen Maschinen- und Getriebebau vollständig ab, bei denen keine speziellen Hochpräzisionsanforderungen an die Rundlaufabweichung gestellt werden.
Innenring, Außenring und Rollen sind aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) gefertigt. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Festigkeit und Formstabilität unter Belastung aus. Der Führungskäfig besteht aus gepresstem Stahlblech und hält die Wälzkörper präzise in Position.