KOYO
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Das Kegelrollenlager HI-CAP02474/20 von JTEKT-KOYO kombiniert 28,575 mm Bohrung mit verstärkter Kapazität für kombinierte radiale und axiale Belastungen.
Das Kegelrollenlager HI-CAP02474/20 ist ein einreihiges Wälzlager in Standardanordnung, das hohe Radialkräfte gemeinsam mit einseitig wirkenden Axialkräften aufnimmt. Als komplettes Kegelrollenlager besteht die Einheit aus einem Innenring samt Rollensatz sowie dem passenden Außenring. JTEKT-KOYO fertigt diese Ausführung aus einsatzgehärtetem Stahl, was dem Bauteil eine zähe Kernstruktur bei gleichzeitig widerstandsfähigen Laufbahnen verleiht. Ein Stahlblechkäfig führt die kegelförmigen Wälzkörper gleichmäßig im Betrieb.
Das einreihige Kegelrollenlager nimmt kombinierte radiale und axiale Kräfte auf, wie sie in mechanischen Antriebssträngen mit Wellenführungen auftreten. Da ein einzelnes Kegelrollenlager Axialkräfte konstruktionsbedingt nur in einer Richtung aufnehmen kann, erfolgt der Einbau üblicherweise paarweise in X- oder O-Anordnung gegen ein zweites Lager. Die thermische Auslegung deckt Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad ab.
Die Bezeichnung HI-CAP steht für eine verstärkte Kapazität, die auf eine optimierte innere Geometrie und vergrößerte Kontaktflächen abzielt. Bei den Maßen 28,575 mm Innen- und 68,263 mm Außendurchmesser sowie 22,225 mm Breite erfüllt das Lager die Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Dieser Standard genügt dem üblichen industriellen Maschinenbau. Bei der Auslegung stimmen Sie die axiale Lagerluft während der Montage über das Anstellen der beiden Lagerringe aufeinander ab.
Das Lager besitzt eine Bohrung von 28,575 mm, einen Außendurchmesser von 68,263 mm sowie eine Gesamtbreite von 22,225 mm. Diese Maße entsprechen typischen Zollausführungen in industriellen Lagerungen. Da Innenring mit Rollensatz und Außenring trennbar sind, lassen sich die Komponenten separat vermessen und montieren.
Einsatzgehärteter Stahl zeichnet sich durch eine harte, verschleißfeste Randschicht bei gleichzeitig zähem Kern aus. Diese Werkstoffeigenschaft fängt Stoßbelastungen und Schwingungen im Betrieb elastisch ab, ohne dass es zu vorzeitigen Rissen im Grundmaterial kommt. Das Material trägt daher bei wechselnden Beanspruchungen zu einer verlässlichen Funktion der Wälzkörper und Laufbahnen bei.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +120 Grad. Begrenzt wird diese Spanne durch den verbauten Stahlblechkäfig sowie die thermische Maßstabilität der gehärteten Stahlringe. Bei der Festlegung des Schmierstoffs sollten Sie darauf achten, dass das gewählte Schmierfett oder Schmieröl diesen Temperaturbereich ebenfalls abdeckt.
Die Einstufung nach Toleranzklasse P0, PN oder ABEC 1 definiert die reguläre Normaltoleranz für Wälzlager im Maschinenbau. Sie legt Grenzwerte für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit fest. Diese Genauigkeitsklasse deckt die überwiegende Mehrheit aller industriellen Wellenlagerungen ab und erfordert keine Sonderpassungen bei den Anschlussmaßen von Welle und Gehäuse.
Ein einreihiges Kegelrollenlager nimmt durch seine schräg stehenden Wälzkörper Radiallasten stets nur in Verbindung mit einer einseitigen Axialkraft auf. Um Kräfte aus beiden Axialrichtungen abzufangen und eine definierte Führung der Welle zu erreichen, montieren Techniker stets zwei Lager spiegelbildlich gegeneinander in O- oder X-Anordnung.