KOYO
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Das Kegelrollenlager HC17887/31 von JTEKT-KOYO mit 45,23 mm Bohrung nimmt kombinierte Radial- und Axialkräfte durch verstärkte Tragfähigkeit auf.
Das einreihige Kegelrollenlager HC17887/31 von JTEKT-KOYO ist ein komplettes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Mit den Abmessungen 45,23 mm Bohrung, 79,985 mm Außendurchmesser und einer Breite von 19,842 mm entspricht das Bauteil gängigen zölligen Grundmaßen. Es besteht aus Innenring mit Rollensatz sowie Außenring. Durch die kegelige Geometrie der Laufbahnen überträgt dieses Rollenlager radiale Belastungen gleichzeitig mit einseitig wirkenden Axialkräften in mechanischen Antriebssträngen und Lagerungsanordnungen.
Konstruktionen mit kombinierten Belastungen nutzen die spezifische Geometrie dieses Lagers. Die Rollen übertragen radiale Kräfte und stützen axiale Führungskräfte in einer Richtung ab. Typischerweise verbauen Anwender einreihige Kegelrollenlager paarweise spiegelbildlich, um wechselseitige Axialschübe aufzunehmen und das nötige Betriebsspiel gezielt einzustellen. Der stabile Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm. Das Bauteil eignet sich für Wellenlagerungen im Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad Celsius.
Diese Variante verfügt über eine verstärkte Kapazität, wodurch der Rollensatz für erhöhte Belastungsanforderungen ausgelegt ist. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Dieser Standard definiert genaue Rundlauf- und Maßtoleranzen für den passgenauen Einbau auf Wellen und in Gehäusen. Da Innen- und Außenring trennbar sind, montieren Sie beide Komponenten separat. Das erleichtert den Einbau sowie die anschließende Schmierung mit passenden Industrieölen oder Schmierfetten.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 45,23 mm, einen Außendurchmesser von 79,985 mm und eine Gesamtbreite von 19,842 mm auf. Diese Maße basieren auf zölligen Standardabmessungen. Prüfen Sie vor dem Einbau den Wellensitz sowie die Gehäusebohrung auf diese Anschlussmaße, um einen spielfreien und zentrierten Sitz des kompletten Lagers zu ermöglichen.
Die kegelig ausgeführten Laufbahnen auf Innen- und Außenring leiten Radialkräfte und einseitige Axialkräfte über die Mantelflächen der Kegelrollen ab. Da ein einzelnes Lager Axialkräfte nur in einer Richtung aufnimmt, erfolgt der Einbau in Maschinen gewöhnlich gegeneinander angestellt mit einem zweiten Kegelrollenlager. So lässt sich die erforderliche axiale Vorspannung oder Lagerluft präzise einstellen.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -30 und +120 Grad Celsius. Diese Spanne wird durch die thermische Formbeständigkeit des Standard-Wälzlagerstahls 100Cr6 sowie des Stahlblechkäfigs bestimmt. Bei der Wahl des Schmierstoffs sollten Sie darauf achten, dass Fett oder Öl für das spezifische Temperaturfenster und die Umgebungsbedingungen geeignet sind.
Diese Kennzeichnung definiert die Standard-Genauigkeitsklasse für Maß- und Laufeigenschaften bei Wälzlagern. P0 entspricht den genormten Grundtoleranzen, während ABEC 1 die äquivalente Klassifizierung nach US-amerikanischem Standard darstellt. Lager dieser Toleranzklasse erfüllen die typischen Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau an Rundlauf und Passgenauigkeit bei standardisierten Gehäuse- und Wellentoleranzen.
Der Käfig aus gepresstem Stahlblech hält die kegelstumpfförmigen Wälzkörper in gleichmäßigem Abstand zueinander. Dadurch trennt er die Rollen und vermindert Reibung sowie Wärmeentwicklung. Zudem führt der Käfig den Rollensatz sicher auf dem Innenring und unterstützt eine gleichmäßige Lastverteilung über den gesamten Umfang.
Kegelrollenlager sind konstruktionsbedingt nicht selbsthaltend ausgeführt. Der Außenring lässt sich vollständig vom Innenring samt Rollenkranz und Käfig trennen. Diese Eigenschaft ermöglicht die getrennte Montage beider Lagerringe in Gehäuse und auf die Welle. Das vereinfacht den Einbau und erleichtert die spätere Einstellung des Betriebsspiels über die Gegenlagerung.