KOYO
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Das Kegelrollenlager HI-CAP30305 DJR von JTEKT-KOYO mit den Maßen 25x62x18,25 mm nimmt kombinierte Radial- und Axiallasten in industriellen Anwendungen auf.
Das Kegelrollenlager HI-CAP30305 DJR von JTEKT-KOYO ist als offenes Wälzlager für kombinierte Belastungen konzipiert. Mit einem Innendurchmesser von 25 mm, einem Außendurchmesser von 62 mm und einer Gesamtbreite von 18,25 mm eignet sich dieses Rollenlager für kompakte Wellenführungen. Durch kegelig geformte Wälzkörper überträgt die Konstruktion sowohl radiale Kräfte als auch einseitig gerichtete Axialkräfte über die schräg gestellten Laufbahnen.
Kegelrollenlager dieser Bauart kommen in Lagerungsstellen zum Einsatz, bei denen gleichzeitig Quer- und Längskräfte auf die rotierende Welle wirken. Da Kegelrollenlager Axialkräfte bauartbedingt ausschließlich in einer Richtung aufnehmen, erfolgt der Einbau in der Praxis meist spiegelbildlich zu einem zweiten Lager. Diese paarweise Anordnung führt die Welle axial präzise und verleiht der gesamten Lagerstelle eine hohe Steifigkeit.
Dieses Wälzlager ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad ausgelegt. Die zerlegbare Bauweise erleichtert den Einbau: Innenring mit Rollensatz sowie Außenring lassen sich separat montieren. Beim Zusammenbau stellen Monteure das Betriebsspiel oder die Vorspannung gezielt über das Gegenlager ein. Da das Lager offen ausgeführt ist, erfolgt die Schmierung extern über das Gehäuse, um Reibung und Verschleiß zu minimieren.
Das Lager weist eine Bohrung von 25 mm, einen Außendurchmesser von 62 mm und eine Breite von 18,25 mm auf. Diese metrischen Abmessungen definieren den benötigten Bauraum auf der Welle sowie im Gehäusesitz.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -30 bis +120 Grad. Innerhalb dieser thermischen Spanne behalten Werkstoff und Bauteilgeometrie ihre Funktionsfähigkeit, sofern das verwendete Schmiermittel für diese Temperaturen freigegeben ist.
Nein, ein einzelnes Kegelrollenlager nimmt Axialkräfte bauartbedingt nur in einer Richtung auf. Für wechselnde oder beidseitige Axialbelastungen erfolgt der Einbau paarweise, indem zwei Lager in X- oder O-Anordnung gegeneinander angestellt werden.
Die offene Ausführung erlaubt eine getrennte Montage von Innenring samt Rollenkranz und Außenring. Dies erleichtert das Aufpressen auf Wellen und das Einpassen in Lagerschalen sowie die individuelle Auswahl des passenden Schmierstoffs.
Die Lagerluft entsteht erst beim Einbau durch das axiale Anstellen gegen das zweite Lager. Über Passscheiben, Wellenmuttern oder Einstellschrauben justieren Mechaniker das Axialspiel oder stellen eine definierte Lagervorspannung her.