KOYO
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| 30 | 6,09 € | 54,85 € |
Das Kegelrollenlager 497/493 von JTEKT-KOYO bietet verstärkte Tragfähigkeit bei 85,725 mm Bohrung für hohe Radial- und einseitige Axialkräfte.
Das Kegelrollenlager 497/493 ist ein einreihiges Wälzlager in zölligen Hauptabmessungen, gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Als komplettes Lager umfasst der Artikel sowohl den Innenring mit Rollensatz als auch den zugehörigen Außenring. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die kegelstumpfförmigen Rollen auf den Laufbahnen. Durch die Ausführung mit verstärkter Kapazität nimmt diese Lagereinheit von JTEKT-KOYO hohe radiale Belastungen sowie axiale Kräfte aus einer Richtung auf.
Dieses Kegelrollenlager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo schwere Radiallasten mit einseitig wirkenden Axialkräften zusammentreffen. Es eignet sich für Wellenlagerungen mit kombinierten Beanspruchungen. Da einreihige Kegelrollenlager Axialkräfte konstruktionsbedingt nur in einer Richtung aufnehmen, werden sie in Konstruktionen üblicherweise paarweise spiegelbildlich gegeneinander angestellt. Die Ausführung mit verstärkter Kapazität erweist sich insbesondere bei hohen Belastungsspitzen und kontinuierlichem Drehmomentbetrieb als zweckmäßig.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Dieser Standard deckt Maß- und Laufgenauigkeiten ab, die den Anforderungen klassischer Industrieanwendungen entsprechen. Der formstabile Stahlblechkäfig hält die Rollen auf gleichmäßigem Abstand und eignet sich für einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +120 Grad Celsius. Beim Einbau lässt sich der Außenring getrennt vom Innenring mit Rollenkranz montieren. Das Betriebsspiel stellen Monteure erst beim Einbau über die axiale Anstellung ein.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 85,725 mm, einen Außendurchmesser von 136,525 mm und eine Gesamtbreite von 30,163 mm auf. Diese Maße entsprechen gängigen zölligen Abmessungen. Achten Sie bei der Konstruktion und beim Lagertausch genau auf die Passmaße von Welle und Gehäusebohrung.
Diese Ausführung zeichnet sich durch eine angepasste Innengeometrie oder vergrößerte Wälzkörper aus, wodurch das Lager bei unveränderten Außenabmessungen höhere Kräfte aufnehmen kann. Dies dient einer erhöhten Belastbarkeit unter anspruchsvollen Einsatzbedingungen und schafft zusätzliche Reserven bei Stoßbelastungen im industriellen Dauerbetrieb.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +120 Grad Celsius. Diese Spanne wird durch die thermische Stabilität des 100Cr6-Wälzlagerstahls sowie den formstabilen Stahlblechkäfig bestimmt. Bei der Auswahl des Schmierstoffs sollten Anwender darauf achten, dass Fett oder Öl für diese Einsatztemperaturen freigegeben sind.
Kegelrollenlager sind konstruktionsbedingt nicht selbsthaltend aufgebaut. Der Außenring lässt sich separat vom Innenring samt Rollenkranz und Käfig montieren. Diese Eigenschaft erleichtert den schrittweisen Einbau in Gehäuse und auf Wellen, erfordert jedoch eine axiale Einstellung des Lagerspiels gegenüber einem Gegenlager.
Die Kennzeichnung P0 beziehungsweise ABEC 1 steht für die normale Standardtoleranz von Wälzlagern nach internationalen Richtlinien. Sie definiert zulässige Toleranzwerte für Rundlauf, Bohrungs- und Außendurchmesser. Für den Großteil des allgemeinen Maschinenbaus bietet diese Klasse eine praxisgerechte Passgenauigkeit.
Als offene Bauform ohne integrierte Abdichtung kann dieses Lager wahlweise mit Schmierfett oder Schmieröl betrieben werden. Die Wahl des Schmierstoffs richtet sich nach Drehzahl, Betriebstemperatur und Zugänglichkeit der Lagerstelle. Eine geeignete externe Abdichtung im umgebenden Gehäuse schützt die Laufbahnen vor Schmutz und Schmierstoffverlust.