NACHI
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 5,99 € | 113,72 € |
| 20 | 11,97 € | 107,74 € |
Das einreihige Kegelrollenlager 30316 von NACHI (80x170x42,5 mm) nimmt hohe radiale sowie einseitig axiale Belastungen in anspruchsvollen Industrieanwendungen auf.
Das Kegelrollenlager 30316 ist ein zerlegbares Wälzlager für industrielle Wellenführungen. In dieser Ausführung von NACHI führt ein Stahlblechkäfig die konischen Wälzkörper auf den Laufbahnen. Durch den Linienkontakt zwischen Rollen und Ringen nimmt das Bauteil kombinierte Kräfte aus radialer und axialer Richtung auf. Anwender nutzen dieses komplette Wälzlager in mechanischen Antrieben und Getrieben, bei denen definierte Führungskräfte unter Standardtoleranz nach P0/PN beziehungsweise ABEC 1 auftreten.
Dieses einreihige Rollenlager eignet sich vorrangig für Konstruktionen mit kombinierten Radial- und einseitigen Axialkräften. Da die Wirkungslinien der Rollenbahnen in einem gemeinsamen Punkt auf der Achse zusammenlaufen, rollen die Kegelkörper schlupfarm ab. Typische Einsatzbereiche sind mechanische Antriebe und Getriebeanordnungen mit kombinierter Lastbeanspruchung. Um axiale Führungskräfte in beide Richtungen aufzunehmen, wird die Standardausführung üblicherweise paarweise mit einem zweiten Lager spiegelbildlich auf der Welle montiert.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper und erlaubt einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +120 Grad. Da das Kegelrollenlager nicht selbsthaltend ausgeführt ist, lassen sich Innenring mit Rollenkranz und Außenring getrennt voneinander montieren. Diese Eigenschaft erleichtert den mechanischen Einbau und das Justieren des Betriebsspiels. Bei der Konstruktion sind die Anschlussmaße von 80 mm Wellendurchmesser, 170 mm Außendurchmesser sowie einer Gesamtbreite von 42,5 mm zu berücksichtigen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 80 mm, einen Außendurchmesser von 170 mm und eine Gesamtbreite von 42,5 mm auf. Diese standardisierten metrischen Maße definieren den erforderlichen Bauraum auf der Welle und im Lagergehäuse. Prüfen Sie vor der Installation, ob die Anschlussmaße der umgebenden Bauteile mit diesen Werten übereinstimmen.
Konstruktionsbedingt nimmt das Lager hohe radiale Lasten sowie axiale Kräfte aus einer Richtung auf. Die schräg gestellten Rollenbahnen leiten die einwirkenden Kräfte winkelgerecht in das Gehäuse ab. Treten während des Betriebs wechselnde axiale Belastungen in beide Richtungen auf, müssen zwei Kegelrollenlager gegeneinander angestellt montiert werden.
Die Kennzeichnung P0 beziehungsweise ABEC 1 definiert die standardisierte Maß- und Rundlaufgenauigkeit des Lagers. Diese Toleranzklasse deckt die üblichen Anforderungen im Maschinenbau und in der Antriebstechnik ab. Sie unterstützt eine maßhaltige Austauschbarkeit sowie den passgenauen Sitz auf normgerecht bearbeiteten Wellen und Gehäusebohrungen.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad spezifiziert. Innerhalb dieses Bereichs behalten die Lagerringe, der Stahlblechkäfig und die Rollen ihre Formstabilität. Bei der Auswahl des Schmierstoffs müssen Sie darauf achten, dass Fett oder Öl für das tatsächlich zu erwartende thermische Einsatzfenster der Maschine freigegeben ist.
Kegelrollenlager besitzen eine nicht selbsthaltende Bauform. Der Außenring kann separat vom Innenring und dem verpressten Rollensatz abgezogen werden. Diese Trennbarkeit vereinfacht die Montage in engeren Gehäusen. Zudem erlaubt sie das gezielte Einstellen der axialen Lagerluft oder Vorspannung beim finalen Festziehen der Lagereinheit.
Der Stahlblechkäfig führt die einzelnen Kegelrollen gleichmäßig entlang der Laufbahn und verhindert eine gegenseitige Berührung der Wälzkörper. Er sorgt für eine gleichmäßige Lastverteilung im Lastbereich und hält Reibung sowie Geräuschentwicklung niedrig. Zudem bietet das Stahlblech eine hohe mechanische Belastbarkeit bei Vibrationen und wechselnden Drehzahlen.
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