KOYO
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Das Kegelrollenlager 39580/20 von JTEKT-KOYO bietet verstärkte Tragfähigkeit für kombinierte Belastungen bei kompakten Abmessungen von 57,15 x 112,712 x 30,162 mm.
Das einreihige Kegelrollenlager 39580/20 von JTEKT-KOYO dient der Aufnahme gleichzeitig wirkender radialer und axialer Kräfte. Die Ausführung mit verstärkter Kapazität besteht aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und führt die kegeligen Wälzkörper in einem stabilen Stahlblechkäfig. Als komplettes Kegelrollenlager umfasst der Lieferumfang sowohl den Innenring mit Rollenkranz als auch den zugehörigen Außenring. Bei Abmessungen in Zollmaßen mit 57,15 mm Bohrung eignet sich die Einheit für anspruchsvolle Lagerungsaufgaben in industriellen Konstruktionen.
Das Kegelrollenlager 39580/20 kommt vorrangig bei gleichzeitiger Belastung durch radiale und einseitige axiale Kräfte zum Einsatz. Typische Einsatzbereiche finden sich in Getriebestufen und mechanischen Antrieben mit kombinierten Belastungen. Durch die kegelige Geometrie leiten die Rollen Radial- und Axiallasten in das Gehäuse ab. Zur Aufnahme beidseitiger Axialkräfte dient üblicherweise ein zweites Lager, das spiegelbildlich in O- oder X-Anordnung auf der Welle montiert wird.
Die verstärkte Kapazität bietet bei gleichen Außenmaßen eine gesteigerte mechanische Belastbarkeit des Wälzlagers. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper und hält Vibrationen stand. Das Lager ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad ausgelegt, wodurch es den Anforderungen typischer Schmieröle und Schmierfette im Dauerbetrieb entspricht. Durch die Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 fügt sich das Bauteil maßhaltig in gängige Gehäusesitze und Wellenpassungen ein.
Mit einer Innenbohrung von 57,15 mm, einem Außendurchmesser von 112,712 mm und einer Gesamtbreite von 30,162 mm basiert das Lager auf zölligen Standardabmessungen. Ein Abgleich der vorhandenen Lagersitze vor dem Einbau unterstützt den passgenauen und fluchtenden Sitz auf Welle und Gehäuse.
Der Lieferumfang umfasst den Innenring mit vormontiertem Rollenkranz und Käfig zusammen mit dem passenden Außenring. Da Kegelrollenlager konstruktiv zerlegbar sind, lassen sich Innen- und Außenring getrennt voneinander in das Gehäuse und auf die Welle einpassen. Dies erleichtert den mechanischen Zusammenbau.
Für Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad ist diese Ausführung ausgelegt. Ermöglicht wird dieses Temperaturfenster durch die Kombination aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und dem Stahlblechkäfig. Bei der Inbetriebnahme empfiehlt sich ein Schmiermittel, dessen Viskosität und Spezifikation für diesen Temperaturbereich geeignet sind.
Diese Einstufung (auch Normaltoleranz PN oder im US-amerikanischen Raum ABEC 1) definiert standardisierte Grenzmaße für Rundlauf und Maßgenauigkeit. Als Standardklasse für den Maschinenbau genügt sie für gängige Getriebe- und Wellenlagerungen.
Ein einreihiges Lager nimmt Axialkräfte bauartbedingt nur aus einer Richtung auf, da die Kegelbahnen schräg verlaufen. Um die Welle in beiden axialen Richtungen zu führen, stellt man ein zweites Kegelrollenlager spiegelbildlich dagegen an. Über diese Anstellung lässt sich während der Montage zugleich das gewünschte Betriebsspiel regulieren.
Als Werkstoff für Ringe und Wälzkörper dient Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), der für Druckfestigkeit, Formstabilität und Verschleißfestigkeit unter zyklischer Rollbeanspruchung ausgelegt ist. Ergänzt um den Stahlblechkäfig hält die Baueinheit auch wechselnden mechanischen Lasten im Dauereinsatz stand.