KOYO
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Kegelrollenlager 30319 von JTEKT-KOYO: Einreihiges Wälzlager mit 95 mm Bohrung und verstärkter Kapazität für hohe radiale und axiale Kräfte.
Das Kegelrollenlager 30319 ist ein radiales Rollenlager in Standardausführung für den industriellen Einsatz. Mit einer Bohrung von 95 mm, einem Außendurchmesser von 200 mm und einer Breite von 49,5 mm ist die Baueinheit auf schwere Betriebsbedingungen ausgelegt. Das einreihige Lager besteht aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und arbeitet in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Die Baueinheit umfasst als komplettes Kegelrollenlager den Außenring, den Innenring sowie den geführten Stahlblechkäfig.
Dieses Wälzlager kommt vorrangig dort zum Einsatz, wo gleichzeitig hohe Radialkräfte und einseitig wirkende Axialkräfte auftreten. Durch den Linienkontakt der kegelförmigen Rollen bietet die Konstruktion eine hohe Steifigkeit im Betrieb. Typische Anwendungsfelder sind Getriebestufen, Industrieantriebe sowie Wellenlagerungen im allgemeinen Maschinenbau. Da einreihige Bauformen Axialkräfte nur in einer Richtung aufnehmen, erfolgt der Einbau üblicherweise paarweise in gegenseitiger Anstellung.
Die Ausführung mit verstärkter Kapazität bietet einen vergrößerten Rollensatz, wodurch das Bauteil höhere Betriebsbelastungen aufnimmt. Kegelrollenlager sind konstruktionsbedingt nicht selbsthaltend. Der Innenring mitsamt dem Rollenkranz lässt sich getrennt vom Außenring montieren, was den Einbau in Gehäuse und auf Wellen erleichtert. Der geführte Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf Abstand. Für den Betrieb ist ein Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad zulässig.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 95 mm, einen Außendurchmesser von 200 mm sowie eine Gesamtbreite von 49,5 mm auf. Diese standardisierten Abmessungen definieren den benötigten Bauraum auf der Welle sowie in der Gehäusebohrung.
Ein einreihiges Kegelrollenlager nimmt gleichzeitig hohe Radialkräfte sowie Axialkräfte aus einer Richtung auf. Die schräg gestellten Laufbahnen leiten kombinierte Belastungen gezielt ab. Um wechselnde oder beidseitige Axialkräfte abzufangen, werden zwei Lager spiegelbildlich zueinander montiert.
Toleranzklasse P0 entspricht der internationalen Normaltoleranz (PN) für Wälzlager und ist maßlich vergleichbar mit ABEC 1. Diese Einstufung deckt gängige Anforderungen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau ab, bei denen übliche Einpassungen und Fertigungsgenauigkeiten ausreichen.
Das Lager ist für eine Betriebstemperatur von -30 bis +120 Grad ausgelegt. Dieser thermische Bereich ergibt sich aus der Formstabilität des verwendeten Wälzlagerstahls 100Cr6 sowie den mechanischen Eigenschaften des verbauten Stahlblechkäfigs.
Die kegelige Geometrie der Laufbahnen macht das Lager zerlegbar. Der Innenring bildet zusammen mit dem Rollensatz und dem Käfig eine Montageeinheit, während der Außenring bordlos ausgeführt ist. Beide Baugruppen lassen sich unabhängig voneinander aufpressen oder in den Lagersitz einpassen.
Eine verstärkte Kapazität kennzeichnet eine interne Optimierung des Lagers, meist durch eine größere Anzahl oder angepasste Dimensionierung der Kegelrollen. Dadurch erzielt die Konstruktion bei identischen Hauptabmessungen eine höhere Tragfähigkeit gegenüber einer Grundausführung.