KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 30 | 8,66 € | 77,86 € |
Das Kegelrollenlager 559/552 A von JTEKT-KOYO nimmt mit den Maßen 63,5 x 123,825 x 38,1 mm hohe Radial- und einseitige Axiallasten auf.
Das Kegelrollenlager 559/552 A von JTEKT-KOYO ist ein komplettes Wälzlager für Industrieanwendungen mit kombinierten Belastungen. Durch die kegelig ausgeführten Rollen leitet das Lager hohe Radialkräfte und gleichzeitig einseitig wirkende Axialkräfte ab. Der Hersteller fertigt Innen- und Außenring sowie die Wälzkörper aus klassischem 100Cr6-Standard-Wälzlagerstahl. Eine optimierte Innenkonstruktion verbessert die Kontaktverhältnisse auf den Laufbahnen. Mit einer Bohrung von 63,5 mm, einem Außendurchmesser von 123,825 mm und 38,1 mm Breite eignet sich die Einheit für anspruchsvolle Wellenlagerungen.
Dieses einreihige Kegelrollenlager eignet sich vorrangig für Konstruktionen, in denen Radialkräfte mit einseitigen Axialkräften zusammentreffen. Häufig erfolgt der Einbau paarweise in O- oder X-Anordnung, um Axialkräfte in beide Richtungen abzustützen. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie bei Lagerungsanordnungen mit kombinierten Lasten. Weil Innenring mit Rollenkranz und Außenring getrennt montiert werden können, vereinfacht sich der Einbau bei engen Bauräumen. Das Bauteil deckt dabei Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad ab.
Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf der Laufbahn und hält Erschütterungen im laufenden Betrieb stand. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 entspricht dem industriellen Standard für Maß- und Rundlaufgenauigkeit. Für die meisten Standardwellen bietet diese Genauigkeitsstufe eine zweckmäßige Basis bei der Lagerauslegung. Bei der Konstruktion ist darauf zu achten, das Betriebsspiel beim Einbau über die axiale Anstellung des Gegenlagers einzustellen, um eine gleichmäßige Lastverteilung zu erzielen.
Mit einem Innendurchmesser von 63,5 mm, einem Außendurchmesser von 123,825 mm und einer Gesamtbreite von 38,1 mm weist das Lager zöllig basierte Standardmaße auf. Bei der Konstruktion der Anschlussmaße sollten Gehäuse- und Wellenschultern auf diese Werte abgestimmt werden.
Kegelrollenlager dieser Bauart sind nicht selbsthaltend aufgebaut. Der Innenring bildet zusammen mit dem Rollensatz und dem Stahlblechkäfig eine feste Einheit, während sich der Außenring separat abziehen lässt. Diese Trennbarkeit erleichtert den sequenziellen Einbau sowie spätere Wartungs- und Inspektionsarbeiten an der Lagerstelle.
Einreihige Kegelrollenlager nehmen gleichzeitig hohe Radialkräfte und Axialkräfte aus einer Richtung auf. Der winklige Kontakt zwischen Kegelrollen und Laufbahnen leitet beide Lastanteile gezielt weiter. Zur Aufnahme von Axialkräften in Gegenrichtung wird auf der Welle üblicherweise ein zweites Lager spiegelbildlich gegengestellt.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -30 bis +120 Grad. Dieser thermische Rahmen basiert auf der Auslegung des 100Cr6-Wälzlagerstahls und den Eigenschaften des Stahlblechkäfigs. Bei der Wahl des Schmierstoffs ist darauf zu achten, dass dieser für diesen Temperaturbereich freigegeben ist.
Die Klassifizierung nach P0 beziehungsweise ABEC 1 kennzeichnet die genormte Standard-Toleranz für Wälzlager. Sie definiert zulässige Abweichungen bezüglich Maßhaltigkeit, Form und Rundlauf. In den meisten Industrieanwendungen bietet diese Toleranzklasse eine ausreichende Laufgenauigkeit bei wirtschaftlichen Anschaffungskosten.
Die Ringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Festigkeit sowie Verschleißfestigkeit unter zyklischer Wälzbeanspruchung aus. Ergänzt wird die Konstruktion durch einen Käfig aus Stahlblech, der die Kegelrollen sicher führt.