FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 60,33 € | 1.146,39 € |
| 3 | 120,67 € | 1.086,05 € |
Das einreihige Kegelrollenlager 32324 von FAG Wälzlager nimmt bei Hauptabmessungen von 120x260x90,5 mm kombinierte Radial- und Axialbelastungen in einer Richtung auf.
Das Kegelrollenlager 32324 ist ein radiales Rollenlager für industrielle Anwendungen. Es besteht aus einem Innenring mit Rollensatz sowie einem separaten Außenring. Diese Bauform nimmt gleichzeitig hohe Radialkräfte und einseitig gerichtete Axialkräfte auf. Durch die kegelige Anordnung der Wälzkörper rollen die Kegelrollen ohne Zwangsreibung auf den Laufbahnen ab. FAG Wälzlager fertigt diese Ausführung als komplettes Lager in der Standardanordnung nach Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Dieses Lager kommt vor allem in Getrieben sowie im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau zum Einsatz, wo hohe Kräfte wirken. Einreihige Kegelrollenlager wie das Modell 32324 führen Wellen mit hohen Radiallasten und fangen axialen Schub in einer Richtung ab. Für eine beidseitige axiale Führung werden typischerweise zwei Kegelrollenlager spiegelbildlich gegeneinander angestellt. Die Konstruktion eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad Celsius.
Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper mit geringem Eigengewicht und hält die Kegelrollen gleichmäßig auf Abstand. Diese Käfigausführung widersteht Vibrationen im Dauerbetrieb und deckt den Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad Celsius ab. Da Innenring und Rollenkranz eine bauliche Einheit bilden, lässt sich der Außenring getrennt montieren. Das erleichtert die exakte Einstellung des Betriebsspiels beim Einbau.
Die Bohrung misst 120 mm, der Außendurchmesser beträgt 260 mm und die Breite liegt bei 90,5 mm. Diese Abmessungen definieren den benötigten Bauraum auf der Welle sowie im Lagergehäuse. Durch die standardisierten Maße passt das Lager in entsprechende Industriegetriebe und Maschinenbaugruppen, die für diese Größenklasse ausgelegt sind.
Einreihige Kegelrollenlager dieser Bauart nehmen gleichzeitig hohe Radialkräfte und Axialkräfte aus einer Richtung auf. Die kegelig geformten Laufbahnen leiten die kombinierten Kräfte im Berührungswinkel ab. Zur Aufnahme zweiseitiger Axialkräfte montieren Konstrukteure ein zweites Lager in spiegelbildlicher Anordnung auf der Welle.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -30 und +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzen behalten die Bauteile sowie der Stahlblechkäfig ihre formstabile Geometrie. Für den Einsatz in diesem Bereich ist ein entsprechend temperaturstabiler Schmierstoff passend zu den konkreten Betriebsbedingungen zu wählen.
Diese Kennzeichnung beschreibt die Normaltoleranz für Wälzlager nach internationalen Standards. Sie definiert zulässige Abweichungen bei Hauptabmessungen, Rundlauf und Planlauf. Die Klasse P0 genügt den Anforderungen der meisten industriellen Anwendungen im allgemeinen Maschinen- und Getriebebau vollkommen.
Der Außenring lässt sich separat vom Innenring montieren, da Kegelrollenlager konstruktionsbedingt nicht selbsthaltend sind. Der Innenring bildet zusammen mit dem Rollensatz und dem Käfig eine feste Einheit. Diese Zerlegbarkeit vereinfacht den getrennten Einbau in Gehäuse und auf Wellen.
Der Käfig trennt die einzelnen Kegelrollen voneinander und verhindert deren gegenseitige Berührung im Lauf. Dadurch bleibt die Reibung gering und das Schmiermittel verteilt sich gleichmäßig über den Wälzbereich. Zudem sorgt der Stahlblechkäfig für eine stabile Rollenführung auch bei wechselnden Drehzahlen.
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