KOYO
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Das Kegelrollenlager 33122 JR von JTEKT-KOYO bietet verstärkte Kapazität für kombinierte Belastungen bei den Maßen 110x180x56 mm.
Das Kegelrollenlager 33122 JR von JTEKT-KOYO ist ein einreihiges Wälzlager für Industrieanwendungen mit kombinierten Lastprofilen. Die Ausführung mit verstärkter Kapazität nimmt radiale Kräfte sowie axiale Kräfte aus einer Richtung auf. Bei Abmessungen von 110 mm Bohrung, 180 mm Außendurchmesser und 56 mm Breite besteht das komplette Kegelrollenlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Ein formstabiler Stahlblechkäfig führt die Kegelrollen gleichmäßig über die Laufbahnen des Lagers.
Das Kegelrollenlager 33122 JR ist für Lagerungen konzipiert, an denen gleichzeitig hohe radiale Belastungen und einseitige Axialkräfte auftreten. Durch den Linienkontakt zwischen Kegelrollen und Laufbahnen nimmt die Bauform hohe Kräfte auf und unterstützt eine steife Lagerung der Welle. Typischerweise wird das Kegelrollenlager zusammen mit einem spiegelbildlich montierten Gegenlager eingesetzt, um wechselnde Axialkräfte aus beiden Richtungen aufzunehmen und die Welle axial exakt zu führen.
Die Ausführung mit verstärkter Kapazität bietet eine gesteigerte Tragfähigkeit für industrielle Beanspruchungen. Der robuste Stahlblechkäfig hält die Kegelrollen zuverlässig auf Abstand und ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. Da der Innenring mit Rollensatz und der Außenring getrennt voneinander montierbar sind, vereinfacht die offene Bauform den schrittweisen Einbau sowie die präzise Justierung des Lagerspiels im Gehäuse.
Als einreihiges Wälzlager mit 110 mm Bohrung, 180 mm Außendurchmesser und 56 mm Breite zeichnet sich das Lager durch eine verstärkte Kapazität für radiale und axiale Lasten aus. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, deckt die Konstruktion einen zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad Celsius ab.
Einreihige Kegelrollenlager nehmen hohe radiale Kräfte sowie gleichzeitig axiale Kräfte aus einer Richtung auf. Durch die kegelige Geometrie der Laufbahnen entsteht bei radialer Last eine interne Axialkraft. Um Gegenkräfte aufzunehmen und die Welle beidseitig zu führen, werden diese Lager üblicherweise paarweise gegeneinander angestellt montiert.
Die Toleranzklasse P0 bzw. Normaltoleranz PN entspricht der internationalen Normstufe ABEC 1. Sie definiert die zulässigen Maß-, Form- und Laufgenauigkeiten für Standardanwendungen im Maschinenbau. Diese Genauigkeitsklasse deckt gängige Einbautoleranzen in Industrieantrieben zuverlässig ab und erleichtert den passgenauen Austausch bestehender Komponenten.
Kegelrollenlager sind nicht selbsthaltend konstruiert. Der Innenring bildet zusammen mit dem Stahlblechkäfig und dem Rollenkranz eine Baueinheit, während der Außenring separat bleibt. Diese Bauform erleichtert die Montage und Demontage beträchtlich, da Innen- und Außenring getrennt voneinander in Gehäuse und auf Wellen eingepresst werden können.
Der Stahlblechkäfig führt die einzelnen Kegelrollen in gleichmäßigem Abstand über den Innenring. Er verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander und verringert dadurch Reibung sowie Wärmeentwicklung. Zudem bietet er hohe mechanische Festigkeit und widersteht Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad Celsius.
Die Betriebs-Lagerluft eines Kegelrollenlagers ist nicht ab Werk fest vorgegeben, sondern entsteht erst bei der Montage durch das axiale Anstellen gegen ein zweites Lager. Über Passscheiben, Wellenmuttern oder Gehäusedeckel lässt sich das erforderliche axiale Spiel oder eine definierte Vorspannung gezielt einregulieren.