KOYO
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Kegelrollenlager HCLM603049/11 von JTEKT-KOYO mit 45,242 mm Bohrung: Einreihiges Wälzlager mit verstärkter Kapazität für kombinierte Radial- und Axialbelastungen.
Das Kegelrollenlager HCLM603049/11 von JTEKT-KOYO ist als einreihiges Wälzlager für kombinierte Belastungen konzipiert. Es besteht aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und ist als komplettes Kegelrollenlager ausgeführt. Durch kegelige Laufbahnen leitet es Radialkräfte sowie einseitig wirkende Axialkräfte gezielt ab. Die Fertigung in der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 sowie die Ausführung mit verstärkter Kapazität sind auf den Betrieb in industriellen Baugruppen abgestimmt.
Die Konstruktion ist auf Anwendungen ausgelegt, bei denen radiale Kräfte mit gleichzeitigen Axialschüben zusammenwirken. Typische Einsatzbereiche sind Wellenlagerungen mit kombinierten Belastungen sowie Führungen im allgemeinen Maschinenbau. Die kegeligen Rollen sorgen für eine lineare Lastverteilung über die Kontaktzonen. Das reduziert lokale Spannungsspitzen bei dynamischer Beanspruchung. In der Instandhaltung unterstützt das genormte Maßsystem den passgenauen Komponententausch.
Einreihige Kegelrollenlager nehmen Axialkräfte konstruktionsbedingt nur in einer Richtung auf. In der Praxis erfolgt der Einbau daher meist mit einem zweiten Gegenlager in X- oder O-Anordnung, um die Welle beidseitig zu führen. Bei der Montage wird das Betriebsspiel über das Gegenlager eingestellt. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper im Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad. Da das Lager ungedichtet ist, benötigt die Anschlusskonstruktion eine Schmierstoffversorgung sowie externe Gehäusedichtungen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 45,242 mm, einen Außendurchmesser von 77,788 mm und eine Breite von 19,842 mm auf. Es handelt sich um ein komplettes Kegelrollenlager, das aus dem Innenring samt Rollensatz sowie dem passenden Außenring besteht.
Ein einreihiges Kegelrollenlager nimmt Axialkräfte ausschließlich in einer Richtung auf. Durch die paarweise Anordnung zweier Lager in O- oder X-Konfiguration lässt sich die Welle in beide Axialrichtungen führen. Zudem ermöglicht dieser Aufbau das gezielte Einstellen des erforderlichen Betriebsspiels im Lagersystem.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -30 und +120 Grad. Der verbaute Stahlblechkäfig sowie der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität. Für den tatsächlichen Einsatz ist stets die thermische Eignung des gewählten Schmierstoffs zu beachten.
Die Ausführung mit verstärkter Kapazität kennzeichnet eine konstruktive Anpassung der Wälzkörper und Laufbahnen. Durch abgestimmte Rollenabmessungen und Kontaktgeometrien ist das Wälzlager für hohe Betriebsbelastungen ausgelegt. Dies unterstützt einen stabilen Betrieb auch bei anspruchsvollen Belastungszyklen.
Das Lager ist nach der Toleranzklasse P0 bzw. PN gefertigt, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz deckt die Standardanforderungen des allgemeinen Maschinenbaus ab und bietet eine definierte Passgenauigkeit für den Einbau in genormte Gehäusebohrungen und auf passenden Wellenzapfen.
Als offenes Wälzlager erfordert dieses Bauteil eine externe Schmierstoffversorgung über Schmierfett oder Schmieröl. Die Wahl des Schmiermittels richtet sich nach Betriebstemperatur und Umgebungsbedingungen. Externe Dichtelemente an der Gehäusekonstruktion schützen das Lager vor Schmierstoffverlust sowie vor eindringenden Partikeln.