NACHI
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Das einreihige Kegelrollenlager 32008 J von NACHI (40x68x19 mm) nimmt kombinierte radiale und einseitig axiale Belastungen bei Wellenlagerungen auf.
Dieses metrische Wälzlager stammt von NACHI. Mit einem Innendurchmesser von 40 mm, einem Außendurchmesser von 68 mm sowie einer Breite von 19 mm dient das Kegelrollenlager 32008 J der Führung rotierender Wellen. Die kegelstumpfförmigen Rollen laufen auf geneigten Laufbahnen ab. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper geordnet. Geliefert wird ein komplettes Kegelrollenlager in Standardausführung, bestehend aus dem Innenring mit Rollenkranz sowie dem zugehörigen Außenring.
Das Kegelrollenlager 32008 J kommt dort zum Einsatz, wo kombinierte Belastungen aus radialen und axialen Kräften auf die Lagerstelle wirken. Da einreihige Kegelrollenlager Axialkräfte bauartbedingt ausschließlich in einer Richtung aufnehmen, erfolgt der Einbau häufig paarweise in O- oder X-Anordnung. Diese Gegenanstellung stützt die gelagerte Welle und nimmt axiale Kräfte aus beiden Richtungen auf.
Das Kegelrollenlager 32008 J ist nicht selbsthaltend aufgebaut. Außenring und Innenringbaugruppe lassen sich getrennt montieren, was die Handhabung bei beengten Platzverhältnissen und Reparaturen erleichtert. Der verbaute Stahlblechkäfig bietet eine hohe mechanische Festigkeit und ist für den Betriebstemperaturbereich von -30 bis +120 Grad ausgelegt. Das Lager ist in der Normaltoleranz P0/PN bzw. ABEC 1 gefertigt und passt auf standardisierte Wellensitze sowie in entsprechende Gehäusebohrungen.
Mit einer Bohrung von 40 mm, einem Außendurchmesser von 68 mm und einer Breite von 19 mm folgt das Lager genormten Abmessungen. Der Lieferumfang umfasst das vollständige metrische Kegelrollenlager, zusammengesetzt aus dem Innenring mit Rollensatz sowie dem separaten Außenring.
Konstruktionsbedingt nimmt dieses einreihige Wälzlager hohe Radialkräfte sowie Axialkräfte in einer Richtung auf. Durch die schräg gestellten Kegelrollen wird die axiale Kraftkomponente über den Führungsbord des Innenrings abgestützt. Für wechselnde Axiallasten empfiehlt sich die paarweise Anordnung mit einem spiegelbildlich montierten Gegenlager.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -30 und +120 Grad. Ausschlaggebend für die thermische Einsatzgrenze sind neben dem Werkstoff der Ringe und Wälzkörper auch der integrierte Stahlblechkäfig sowie der im Betrieb verwendete Schmierstoff. Innerhalb dieser Spanne behält das Lager seine Maßstabilität.
Die Einstufung nach P0/PN beziehungsweise ABEC 1 kennzeichnet die genormte Normaltoleranz für Wälzlager. Sie definiert zulässige Maß- und Rundlaufabweichungen für Ringe und Rollkörper. Diese Ausführung eignet sich für übliche industrielle Antriebe und Lagerungen ohne Sonderanforderungen an erhöhte Präzision.
Der Außenring lässt sich separat von der Baugruppe aus Innenring, Rollensatz und Stahlblechkäfig handhaben. Diese Trennbarkeit erleichtert den getrennten Einbau in Gehäuse und auf die Welle. Bei der Endmontage werden beide Einheiten zusammengeführt und das Betriebsspiel wird über die axiale Anstellung eingestellt.
Der Stahlblechkäfig hält die kegelförmigen Rollen in festem Abstand zueinander und verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander. Das verringert die Reibung im Betrieb und führt die Rollen gleichmäßig auf den Laufbahnen. Stahlblech bietet dabei eine hohe mechanische Festigkeit und Temperaturstabilität.
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