FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 143,91 € | 2.734,25 € |
| 3 | 287,81 € | 2.590,35 € |
Konstruktiv besteht das Lager aus einem Außenring sowie einem Innenring samt Rollensatz und Führungsborden. Die kegelige Anordnung der Wälzkörper erlaubt die kombinierte Aufnahme von Radial- und Axialkräften in einer Richtung. Bei einer Bohrung von 260 mm und einem Außendurchmesser von 400 mm eignet sich die Ausführung vor allem für schwere Lagerungsstellen.
Industrieanwender setzen dieses Lager vorzugsweise im schweren Maschinen- und Getriebebau ein, wo Wellen bei hohen Radiallasten axial genau geführt werden müssen. Da das Einzellager axiale Kräfte nur in eine Richtung aufnimmt, erfolgt die Montage üblicherweise paarweise gegen ein zweites Lager. Diese Anstellung in X- oder O-Anordnung verleiht der Gesamtlagerung eine hohe Steifigkeit und unterstützt einen ruhigen Lauf bei definierten Betriebstemperaturen.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die kegeligen Rollen auf ihrer Laufbahn und verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander. Diese Ausführung ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad ausgelegt und harmoniert mit gängigen mineralölbasierten Schmierstoffen. Da das Lager offen gefertigt ist, muss die Abdichtung gegen Schmutz und Schmierstoffaustritt über das umgebende Gehäuse erfolgen.
Mit einer Bohrung von 260 mm, einem Außendurchmesser von 400 mm und einer Breite von 87 mm gehört dieses Modell zu den Großwälzlagern. Berücksichtigen Sie bei der Gehäuse- und Wellenkonstruktion die entsprechenden Lagersitze, um einen passgenauen Sitz und die vorgesehene Tragwirkung im Betrieb zu unterstützen.
Bauartbedingt überträgt das Kegelrollenlager gleichzeitig radiale Lasten und einseitig wirkende Axialkräfte über die schräggestellten Rollenbahnen. Treten wechselnde axiale Belastungen auf, montieren Anwender zwei Lager gegeneinander. Diese Anstellung erfolgt wahlweise in O- oder X-Anordnung, wodurch sich das axiale Betriebsspiel der Lagerung präzise justieren lässt.
Die spezifizierten Einsatztemperaturen reichen von -30 bis +120 Grad. Neben dem formstabilen Stahlblechkäfig beeinflussen vor allem das gewählte Schmiermittel und die externe Gehäuseabdichtung die thermischen Grenzen. Bei dauerhaft hohen Temperaturen empfiehlt sich eine regelmäßige Überprüfung der Schmierintervalle.
Die Ausführung ist offen gestaltet und besitzt keine integrierten Dichtscheiben. Der Schutz vor Schmutz, Feuchtigkeit und Schmierstoffverlust muss daher über die Gehäusekonstruktion erfolgen. Konstrukteure nutzen dafür typischerweise externe Radial-Wellendichtringe, Filzstreifen oder berührungsfreie Labyrinthdichtungen passend zum Umfeld.
Stahlblechkäfige führen die Wälzkörper vibrationsarm und halten den Rollenabstand stabil. Sie vertragen sich problemlos mit gängigen Industrieölen sowie Schmierfetten und bleiben im Bereich von -30 bis +120 Grad formstabil. Durch das geringe Eigengewicht trägt dieser Käfigtyp zu einem reibungsarmen Lauf bei.
Konstruktionsbedingt ist das Lager nicht selbsthaltend ausgeführt: Der Innenring bildet mit den Rollen und dem Käfig eine Einheit, der Außenring bleibt separat abziehbar. Dieser modulare Aufbau erleichtert das Aufpressen auf Wellen mit 260 mm Durchmesser sowie das separate Einsetzen in Gehäusebohrungen.
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