NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 2,14 € | 40,75 € |
| 35 | 4,28 € | 38,61 € |
Das Kegelrollenlager 30213 J von NSK nimmt kombinierte Radial- und Axiallasten bei Maßen von 65x120x24,75 mm auf.
Das Kegelrollenlager 30213 J ist ein einreihiges Wälzlager in Standardausführung vom Hersteller NSK. Es eignet sich für Anwendungen, bei denen gleichzeitig hohe radiale Kräfte sowie einseitig wirkende axiale Kräfte auftreten. Mit einer Bohrung von 65 mm, einem Außendurchmesser von 120 mm und einer Breite von 24,75 mm bietet dieses Wälzlager definierte Maße für anspruchsvolle Konstruktionen. Als komplettes Kegelrollenlager besteht die Einheit aus dem Innenring samt Rollenkranz und dem zugehörigen Außenring.
Konstrukteure setzen das Kegelrollenlager 30213 J vor allem in Wellenlagerungen des allgemeinen Maschinenbaus ein, bei denen kombinierte Kräfte wirken. Durch den Linienkontakt der kegelförmigen Rollen nimmt die Bauform hohe Lasten bei ausgeprägter Steifigkeit auf. Da einreihige Kegelrollenlager axiale Belastungen nur in einer Richtung aufnehmen, erfolgt der Einbau in der Praxis meist spiegelbildlich angestellt zu einem zweiten Wälzlager. Eine solche paarweise Anordnung nimmt wechselnde Axialkräfte auf und führt die Welle spielfrei.
Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm auf Abstand und widersteht starken mechanischen Beanspruchungen. Zusammen mit der Eignung für einen Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad deckt das Lager typische industrielle Einsatzbedingungen ab. Die Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 kennzeichnet die genormte Standardgenauigkeit, was die Passungswahl im Gehäuse und auf der Welle berechenbar macht. Da Innen- und Außenring getrennt montierbar sind, lässt sich der Einbau schrittweise durchführen.
Mit einem Innendurchmesser von 65 mm, einem Außendurchmesser von 120 mm sowie einer Gesamtbreite von 24,75 mm entspricht das Lager metrischen Standardmaßen. Diese definierten Hauptabmessungen ermöglichen eine passgenaue Integration in Gehäuse- und Wellensitze. Vor dem Einbau empfiehlt sich die Prüfung der Maßhaltigkeit der Anschlusskonstruktion.
Kegelrollenlager dieser Bauart sind nicht selbsthaltend aufgebaut. Der Innenring bildet zusammen mit dem Rollensatz und dem Käfig eine Baueinheit, während der Außenring separat abziehbar ist. Diese getrennte Handhabung erleichtert das sequentielle Einpressen in Gehäuse und auf Wellen, erfordert jedoch das Einstellen des Lagerspiels beim Zusammenbau.
Dieses Modell ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad ausgelegt. Der unempfindliche Stahlblechkäfig sowie die Formstabilität der Ringe unterstützen den Lauf in diesem Temperaturfenster. Stimmen Sie das gewählte Schmiermittel bezüglich Grundölviskosität und Verdicker stets auf die tatsächliche Einsatztemperatur ab.
Die Toleranzklasse P0, im angloamerikanischen Raum auch als ABEC 1 bezeichnet, definiert die Standard-Toleranzklasse für Wälzlager. Sie legt international harmonisierte Grenzmaße für Maßhaltigkeit, Rundlauf und Planlauf fest. Für den regulären Maschinenbau bietet diese Einstufung eine praxiserprobte Fertigungsgenauigkeit bei normalem Passungsspiel.
Die Konstruktion nimmt hohe radiale Belastungen sowie einseitig gerichtete Axialkräfte auf. Bedingt durch den Neigungswinkel der Rollenlaufbahnen entsteht bei radialer Belastung eine interne Axialkraft. Deshalb setzen Konstrukteure diese Lager üblicherweise paarweise in X- oder O-Anordnung ein, um beide Lastrichtungen abzufangen.
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