SKF
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Das Kegelrollenlager 30214 J2/Q von SKF nimmt kombinierte Radial- und Axialkräfte auf und besitzt die Hauptabmessungen 70x125x26,25 mm.
Das Kegelrollenlager 30214 J2/Q ist ein einreihiges Wälzlager in Standardausführung, gefertigt von SKF Wälzlager. Die kegelige Anordnung der Rollen führt Radialkräfte und einseitig wirkende Axialkräfte präzise über die Laufbahnen ab. Mit einem Bohrungsdurchmesser von 70 mm, einem Außendurchmesser von 125 mm sowie einer Gesamtbreite von 26,25 mm deckt diese Einheit anspruchsvolle Wellenlagerungen im Maschinen- und Getriebebau zuverlässig ab. Sie erhalten das Produkt als komplettes Lager bestehend aus Innenring samt Rollenkranz und Außenring.
Diese Lagerbauart kommt vor allem in Konstruktionen zum Tragen, bei denen gleichzeitig hohe radiale Lasten und einseitige axiale Führungskräfte auf die Welle wirken. Typische Einsatzbereiche finden sich in Getrieben und allgemeinen Industrieantrieben mit kombinierten Belastungen. Da einreihige Kegelrollenlager Axialkräfte ausschließlich in einer Richtung abstützen, kombiniert die Konstruktion in der Praxis häufig zwei Lager spiegelbildlich gegeneinander. Diese Anordnung führt die gelagerte Welle spielfrei und stabilisiert die rotierenden Komponenten im Dauereinsatz.
Die Ausführung entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Dieser Standard definiert reguläre Maß- und Rundlauftoleranzen für normale industrielle Genauigkeitsanforderungen. Ein integrierter Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf Abstand und widersteht mechanischen Schwingungen. Für den Betrieb ist ein Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad vorgesehen. Da Außenring und Innenring getrennt montiert werden können, vereinfacht sich der Einbau in geteilte Gehäuse oder auf eng tolerierte Lagersitze.
Die Hauptabmessungen betragen 70 mm Innendurchmesser (Bohrung), 125 mm Außendurchmesser und 26,25 mm Gesamtbreite. Prüfen Sie vor dem Austausch die Lagersitze an Welle und Gehäuse auf diese Werte, um einen passgenauen Sitz zu unterstützen.
Die Lieferung erfolgt als komplettes Kegelrollenlager. Es besteht aus dem Innenring mit vormontiertem Rollenkranz und Stahlblechkäfig (dem sogenannten Innenkonus) sowie dem separaten Außenring (der Lagerschale). Beide Komponenten lassen sich getrennt voneinander auf Welle und Gehäuse montieren.
P0 beziehungsweise PN steht für die reguläre Normaltoleranz, was im angloamerikanischen Raum der Einstufung ABEC 1 entspricht. Diese Klasse deckt die gängigen Genauigkeitsanforderungen im allgemeinen Maschinenbau ab und definiert zulässige Abweichungen für Bohrung, Außendurchmesser und Planlauf.
Das Kegelrollenlager ist für eine Umgebungstemperatur von -30 bis +120 Grad ausgelegt. Dieser thermische Spielraum deckt übliche Einsatzbedingungen in Industrieantrieben und Getrieben ab. Bei der Auslegung müssen verwendete Schmierfette oder Öle ebenfalls für diesen Bereich freigegeben sein.
Ein einreihiges Kegelrollenlager nimmt aufgrund der schrägen Laufbahngeometrie Axialkräfte stets nur in einer Richtung auf. Um eine Welle in beide Richtungen axial zu fixieren und zu führen, montiert man in Maschinen meist ein zweites Lager in Gegenlage (X- oder O-Anordnung).
Der Käfig aus gepresstem Stahlblech hält die kegeligen Wälzkörper in gleichmäßigem Abstand zueinander. Er verhindert den direkten Kontakt der Rollen untereinander und sorgt für eine saubere Führung entlang der Innenringborde, was Reibung und Geräuschentwicklung im Wälzkontakt mindert.
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