NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 8,85 € | 168,23 € |
| 20 | 17,71 € | 159,37 € |
Das Kegelrollenlager 32317 von NKE Steyr nimmt mit den Maßen 85x180x63,5 mm hohe radiale und einseitig axiale Kräfte im Maschinenbau auf.
Das Kegelrollenlager 32317 ist ein einreihiges Wälzlager in Standardausführung, gefertigt nach Normaltoleranz P0/PN bzw. ABEC 1. Durch kegelig ausgeführte Wälzkörper überträgt dieses Bauteil hohe Radialkräfte sowie einseitige Axialkräfte. Die Baugruppe besteht aus Innenring mit Rollenkranz und losem Außenring. Mit einer Bohrung von 85 mm, 180 mm Außendurchmesser und 63,5 mm Gesamtbreite findet dieses Wälzlager vor allem in hoch belasteten Industriegetrieben und mechanischen Wellenlagerungen Verwendung.
Konstrukteure nutzen das Kegelrollenlager 32317 in mechanischen Antrieben und Industriegetrieben, an denen starke kombinierte Belastungen auftreten. Da ein einreihiges Lager Axialkräfte nur aus einer Richtung aufnimmt, erfolgt die Montage meist paarweise mit einem gegengestellten Lager in O- oder X-Anordnung. Diese Bauweise ermöglicht das genaue Einstellen des Lagerspiels oder einer gezielten Lagervorspannung für den späteren Betriebszustand.
Die Ausführung mit Stahlblechkäfig ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad ausgelegt. Da der Außenring getrennt vom Innenring mit Rollensatz montiert werden kann, vereinfacht sich das Einpassen in Lagersitze bei der Montage erheblich. Saubere Anschlussflächen und die sorgfältige Abstimmung des Axialspiels sind beim Einbau zwingend zu beachten. Für den Betrieb werden eine passende externe Gehäusedichtung sowie eine stetige Schmiermittelversorgung vorgesehen.
Mit einem Innendurchmesser von 85 mm, einem Außendurchmesser von 180 mm und einer Gesamtbreite von 63,5 mm definiert das Bauteil den erforderlichen Bauraum im Gehäuse und auf dem Wellensitz. Bei der Konstruktion sind diese Werte zur Ermittlung der passenden Anschlussmaße maßgeblich.
Aufgrund des Linienkontakts der Kegelrollen überträgt das Lager hohe radiale Lasten sowie Axialkräfte aus einer Richtung. Die Wirklinie der Kräfte verläuft schräg zur Rotationsachse. Um axiale Lasten in beiden Richtungen abzufangen, werden in der Regel zwei Kegelrollenlager spiegelbildlich zueinander montiert und gegeneinander angestellt.
Der Betriebstemperaturbereich reicht von -30 bis +120 Grad Celsius. Sowohl die Wälzkörper als auch der formstabile Stahlblechkäfig sind auf diese Temperaturspanne ausgelegt. Für den Betrieb ist zusätzlich ein Schmierstoff zu wählen, der für diese Temperaturen freigegeben ist.
Die Einstufung P0 bzw. PN bezeichnet die Normaltoleranz für Wälzlager und entspricht international der Spezifikation ABEC 1. Sie legt die zulässigen Maß-, Form- und Rundlaufabweichungen der Lagerringe fest. Diese Klasse bietet für herkömmliche Industrieantriebe und allgemeine Maschinenbaugruppen eine standardisierte Laufgenauigkeit.
Kegelrollenlager sind nicht selbsthaltend konstruiert, sodass sich der Außenring separat vom Innenring mit dem Rollenkranz aufsetzen lässt. Das erleichtert die schrittweise Montage und Demontage an Wellen oder in schwer zugänglichen Gehäusen. Das Betriebsspiel entsteht erst beim Zusammenführen und Einstellen gegen das zweite Lager.
Der Stahlblechkäfig hält die Kegelrollen in gleichmäßigem Abstand zueinander und führt sie parallel auf den Laufbahnen des Innenrings. Das Material Stahlblech bietet hohe mechanische Festigkeit bei geringem Gewicht und verhält sich neutral gegenüber mineralischen sowie synthetischen Schmierölen und Schmierfetten im vorgesehenen Temperaturbereich.
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