SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 11,89 € | 225,87 € |
| 5 | 23,78 € | 213,98 € |
Das Kegelrollenlager 33122 von SKF nimmt mit seinen Hauptabmessungen von 110x180x56 mm hohe Radial- und einseitige Axialkräfte im industriellen Einsatz auf.
Das Kegelrollenlager 33122 ist ein offenes, einreihiges Wälzlager nach Standard-Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Es stammt von SKF und gehört zur Explorer-Leistungsklasse. Durch die kegelig ausgeführten Rollen und Laufbahnen leitet dieses Wälzlager kombinierte Belastungen gezielt ab. Sie erhalten das Produkt als komplettes Lager, bestehend aus Innenring mit Rollensatz sowie dem zugehörigen Außenring.
Dieses einreihige Kegelrollenlager eignet sich vor allem für Lagerungen, bei denen gleichzeitig hohe Radialkräfte und erhebliche Axiallasten aus einer Richtung auftreten. Typische Einsatzfelder finden sich in Getriebelagerungen und auf Antriebswellen. Da das Lager Axialkräfte nur in einer Richtung aufnimmt, wird es in der Konstruktion üblicherweise gegen ein spiegelbildlich angeordnetes zweites Lager angestellt. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf den Laufbahnen.
Beim Einbau ist zu beachten, dass das Kegelrollenlager 33122 nicht selbsthaltend aufgebaut ist. Der Innenring mit Rollenkranz lässt sich getrennt vom Außenring montieren, was die Handhabung bei der Montage vereinfacht. Für einen ordnungsgemäßen Betrieb stimmen Sie das Lagerspiel beim Einstellen auf die Betriebsbedingungen ab. Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -30 und +120 Grad Celsius. Weil das Lager werksseitig offen ausgeführt ist, sorgen Sie vor Ort für eine passende Abdichtung und Schmierung.
Mit einem Innendurchmesser von 110 mm, einem Außendurchmesser von 180 mm sowie einer Gesamtbreite von 56 mm entspricht das Lager der metrischen Baureihe 331. Diese Abmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in standardisierte Gehäusebohrungen und auf entsprechende Wellensitze im Maschinenbau.
Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die kegelförmigen Rollen gleichmäßig auf der Laufbahn des Innenrings. Er zeichnet sich durch eine hohe Festigkeit bei geringem Eigengewicht aus und ist für den zulässigen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +120 Grad Celsius ausgelegt.
Durch die Schrägstellung der Wälzkörper nimmt das Wälzlager kombinierte Belastungen auf, die sich aus radialen und axialen Kräften zusammensetzen. Da ein einreihiges Lager Axialkräfte nur aus einer Richtung aufnehmen kann, wird es in der Praxis meist paarweise in X- oder O-Anordnung mit einem zweiten Kegelrollenlager kombiniert.
Die Bezeichnung P0/PN bzw. ABEC 1 definiert die standardmäßige Maß- und Laufgenauigkeit von Wälzlagern nach ISO- und ABMA-Normen. Diese Normaltoleranz genügt für die Mehrzahl aller industriellen Maschinenanwendungen und Getriebebauarten, bei denen keine extrem gesteigerten Rundlaufanforderungen wie im hochpräzisen Spindelbau erforderlich sind.
Da das Lager ohne integrierte Dichtscheiben geliefert wird, erfordert es eine externe Abdichtung der Lagerstelle sowie eine anwendungsbezogene Schmierung. Je nach Anforderung und Drehzahl verwenden Sie hierfür geeignete Industrie-Schmierfette oder Schmieröle, die innerhalb der zulässigen Temperaturgrenzen von -30 bis +120 Grad Celsius arbeiten.
Der Außenring lässt sich vollständig vom Innenring und Rollenkranz trennen. Diese zerlegbare Bauform vereinfacht die Montage und Demontage komplexer Wellenlagerungen. Sie können Außenring und Innenring unabhängig voneinander in das Gehäuse einpressen oder auf die Welle aufziehen, bevor der Zusammenbau erfolgt.
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