ZEN
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Der Innenring IR25X30X26,5 von ZEN bietet eine feinbearbeitete Lauffläche bei kompakten Abmessungen von 25x30x26,5 mm für nadelgelagerte Wellenanordnungen.
Der Innenring IR25X30X26,5 dient als Gegenlaufbahn für Nadelkränze, Nadelhülsen oder Nadellager, wenn die vorhandene Welle nicht geschliffen werden kann. Das Bauteil von ZEN schafft eine definierte Kontaktfläche für Wälzkörper auf Wellen mit 25 mm Durchmesser. Mit einem Außendurchmesser von 30 mm und einer Breite von 26,5 mm bildet dieser metrische Innenring eine solide Basis für kompakte Lagerstellen im allgemeinen Maschinenbau und der Instandhaltung.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen den Ring primär bei Lagerungen, deren Wellenoberfläche nicht als direkte Wälzkörperlaufbahn ausgelegt ist. Die abgeflachten Stirnseiten erleichtern die axiale Montage und das Einführen in umgebende Bauteile. Durch die Breite von 26,5 mm gleicht die Komponente axiale Wellenbewegungen gegenüber dem Gehäuse aus und schützt die eigentliche Welle vor direktem Abrieb durch Wälzkörper.
Diese geschlossene Variante ohne Schmierbohrung zeichnet sich durch eine durchgehende, ununterbrochene Lauffläche aus. Die Schmierstoffzufuhr erfolgt in solchen Konstruktionen extern über das Gehäuse oder den Außenring. Da die feinbearbeitete Mantelfläche nicht drallfrei geschliffen ist, dient sie vor allem als reine Wälzkörperbahn. Bei kombinierter Nutzung mit berührenden Dichtringen empfiehlt sich eine Abstimmung der Dichtlippenposition.
Der Innenring besitzt einen Innendurchmesser von 25 mm, einen Außendurchmesser von 30 mm sowie eine axiale Gesamtbreite von 26,5 mm. Diese metrischen Abmessungen bestimmen den erforderlichen Wellensitz sowie den passenden Hüllkreis für den zugehörigen Nadelkranz. Die Lauffläche für die Wälzkörper entspricht dem Außendurchmesser von 30 mm.
Ein separater Wälzlagerring wird benötigt, sobald die Welle am Lagerort nicht feingeschliffen ist. Der Ring fungiert als verschleißfeste Laufbahn für die Nadelrollen. Dadurch entfällt eine aufwendige Bearbeitung des Grundmaterials der Welle bei Reparaturen sowie Neukonstruktionen.
Da diese Ausführung über keine Schmierbohrung verfügt, gelangt Schmierfett oder Schmieröl von außen über das Lagergehäuse an die Kontaktzone. Alternativ kann die Zufuhr axial über die Stirnseiten erfolgen. Bei der Konstruktion der Lagerstelle ist darauf zu achten, dass Schmiermittel ungehindert die feinbearbeitete Lauffläche benetzen kann.
Eine feinbearbeitete Mantelfläche weist eine geringe Oberflächenrauheit auf, um das Abrollverhalten der Nadeln zu unterstützen. Dies reduziert Reibungseinflüsse und Geräuschentwicklung während des Umlaufs. Die gleichmäßige Zylinderfläche trägt zu einem ruhigen Lauf und einem gleichmäßigen Tragbild über die gesamte Breite von 26,5 mm bei.
Die abgeflachten Kanten an den Stirnseiten dienen der Montageerleichterung. Sie vereinfachen das axiale Aufschieben des Rings auf den Wellenzapfen und verhindern ein Verkanten. Gleichzeitig vermindern die angefasten Übergänge das Risiko, anliegende Bauteile oder Führungselemente beim Einbau mechanisch zu beschädigen.
Die Oberfläche ist nicht drallfrei geschliffen, weshalb sie in erster Linie für das Abrollen von Wälzkörpern optimiert ist. Beim direkten Gegenlauf dynamischer Dichtlippen kann ein Schleifdrall theoretisch zu axialem Schmiermitteltransport führen. Falls Dichtringe anliegen, sollte die Ausrichtung der Dichtlippen und die Einsatzbedingung sorgfältig abgestimmt werden.
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