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Der Innenring IR130X150X50 von NKE Steyr bietet mit 130x150x50 mm eine feinbearbeitete Lauffläche für Nadelkränze, wenn Wellen nicht gehärtet sind.
Der Innenring IR130X150X50 dient als gehärtete und feinbearbeitete Lauffläche für Wälzkörper, vor allem in Kombination mit Nadelkränzen oder Nadellagern. NKE Steyr fertigt diesen metrischen Ring passend für Wellen mit einem Durchmesser von 130 mm. Das Bauteil kommt zum Einsatz, wenn die Welle herstellungsbedingt nicht als direkte Wälzkörperlaufbahn geschliffen oder gehärtet werden kann.
Dieser Innenring eignet sich für radiale Lagerungsanordnungen, bei denen Nadellager auf ungehärteten Maschinenteilen montiert werden. Durch die Breite von 50 mm und den Außendurchmesser von 150 mm ermöglicht das Bauteil axiale Verschiebungen der Welle gegenüber dem Lagergehäuse, was bei Loslager-Funktionen erforderlich ist. Zudem dient die zylindrische Mantelfläche bei Bedarf als passende Gegenlauffläche für berührende Radial-Wellendichtringe.
Die Ausführung IR130X150X50 besitzt eine feinbearbeitete Laufbahn und abgeflachte Stirnseiten. Diese Stirnseiten erleichtern das axiale Fügen sowie die Montage des Lagerverbunds bei beengten Einbauverhältnissen. Das Modell ist ohne Schmierbohrung ausgeführt, wodurch die Schmierstoffzufuhr über das umgebende Gehäuse oder das Gegenlager erfolgen muss. Da die Oberfläche nicht drallfrei geschliffen ist, empfiehlt sich bei anliegenden Dichtlippen die Beachtung der vorgegebenen Wellendrehrichtung, um unerwünschten Schmierstoffaustritt zu vermeiden.
Das Bauteil stellt eine gehärtete Laufbahn für Nadellager oder Nadelkränze bereit. Es kommt zum Einsatz, wenn die Welle selbst nicht induktiv gehärtet oder feingeschliffen werden kann. Dadurch wird mechanischer Verschleiß an der tragenden Maschinenwelle vermieden.
Die Bohrung beträgt 130 mm, der Außendurchmesser misst 150 mm und die Baubreite liegt bei 50 mm. Diese standardisierten metrischen Maße unterstützen die Passgenauigkeit auf entsprechenden Wellenzapfen und zu kompatiblen Nadellagern.
Innenringe ohne Schmierbohrung weisen eine geschlossene Mantelfläche auf, was die mechanische Tragfähigkeit der Laufbahn unterstützt. Schmierstoff gelangt in diesem Fall seitlich über den Nadelkranz oder entsprechende Gehäusebohrungen in die Lagerstelle.
Abgeflachte Stirnseiten verfügen über definierte Kanten und Fasen. Dies erleichtert das Aufschieben des Innenrings auf die Welle und vereinfacht das anschließende Einführen in den Nadelrollensatz, ohne Kanten oder Dichtlippen zu beschädigen.
Die Schleifbearbeitung der Zylindermantelfläche hinterlässt eine feine, richtungsabhängige Struktur. Wird die Fläche als Dichtungsgegenlaufbahn genutzt, kann diese Struktur je nach Drehrichtung Schmierstoff fördern oder abweisen, was bei der Dichtungsauslegung beachtet werden sollte.
NKE AUSTRIA GmbH
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