NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 3,27 € | 62,10 € |
| 30 | 6,55 € | 58,83 € |
Der NTN Innenring 1R110X125X40 bietet mit den Abmessungen 110x125x40 mm eine feinbearbeitete Wälzkörperlaufbahn für Nadellager auf ungehärteten Wellen.
Der Innenring 1R110X125X40 dient als Gegenlaufbahn für Nadelkränze, Nadelhülsen oder Nadellager. Er kommt zum Einsatz, wenn eine Welle nicht direkt gehärtet und geschliffen werden kann. Bei einem Innendurchmesser von 110 mm, einem Außendurchmesser von 125 mm sowie einer Breite von 40 mm ermöglicht dieser metrische Ring von NTN den Aufbau kompakter Wälzlagerungen in industriellen Baugruppen.
Dieser Innenring wird vor allem bei Lagerstellen eingesetzt, an denen die Welle aus konstruktiven oder wirtschaftlichen Gründen ungehärtet bleibt. In Kombination mit passenden Nadelkränzen oder Lagergehäusen nimmt die 125 mm messende Mantelfläche die Wälzkörper direkt auf. Durch die Breite von 40 mm erlaubt der Ring axiale Verschiebungen der Welle gegenüber dem umgebenden Gehäuse, was Loslagerungen mit hohen radialen Lasten im allgemeinen Maschinenbau unterstützt.
Der Ring ist ohne Schmierbohrung ausgeführt und verfügt über abgeflachte Stirnseiten sowie feinbearbeitete Laufflächen. Die Zufuhr von Schmierstoff erfolgt bei dieser Bauform extern über das Gehäuse oder benachbarte Bauteile. Da die Oberfläche nicht drallfrei geschliffen ist, eignet sich die Mantelfläche primär als direkte Laufbahn für Nadelrollen und weniger als Gegenlauffläche für berührende Wellendichtringe. Prüfen Sie vor dem Einbau stets den Wellensitz auf Maßhaltigkeit.
Der Innenring dient als gehärtete Laufbahn für Nadelrollen, wenn die Welle selbst nicht gehärtet oder feingeschliffen werden kann. Er schafft eine definierte Kontaktfläche für den Wälzkörpersatz und wirkt vorzeitigem Verschleiß weicher Wellenwerkstoffe in mechanischen Antrieben und Führungen entgegen.
Die Bohrung beträgt 110 mm, der Außendurchmesser 125 mm und die Baubreite 40 mm. Diese Maße folgen dem metrischen Maßsystem und bestimmen die Wahl der passenden Welle sowie des darauf laufenden Nadelkranzes.
Da dieser Ring keine Bohrungen für Schmierstoff besitzt, erfolgt die Versorgung mit Fett oder Öl über die umliegende Lagerkonstruktion. Schmierstoff gelangt üblicherweise seitlich über den Nadelkranz oder über entsprechende Schmiernuten im Gehäuse an die Kontaktzone zwischen Rollen und Innenringlaufbahn.
Eine feinbearbeitete Laufbahn begünstigt eine gleichmäßige Lastverteilung der Nadelrollen über die gesamte Breite des Rings. Sie trägt dazu bei, Reibung im Betrieb zu mindern und punktuelle Belastungen der Wälzkörper bei hohen radialen Kräften zu verringern.
Weil die Oberfläche nicht drallfrei geschliffen ist, empfiehlt sich die Mantelfläche in erster Linie als Wälzkörperlaufbahn. Berührende Dichtlippen sollten vorzugsweise auf eigens dafür drallfrei vorbereiteten Wellenabschnitten oder spezialisierten Dichtringen anlaufen, um Schmiermittelaustritt zu vermeiden.
Abgeflachte Stirnseiten erleichtern die Montage der Nadelkränze und das Aufschieben des Rings auf den Wellenzapfen. Sie bieten eine definierte plane Anlagefläche gegen Sicherungsringe, Wellenabsätze oder Distanzhülsen und stabilisieren den axialen Sitz im Betrieb.