NADELLA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 7,71 € | 146,60 € |
| 20 | 15,42 € | 138,89 € |
Der Innenring BI1065 R6 von NADELLA bietet mit den Maßen 65 x 78,3 x 20 mm eine feinbearbeitete Lauffläche für Nadellager ohne Schmierbohrung.
Der Innenring BI1065 R6 fungiert als Gegenlauffläche für Nadelkränze oder Nadelbüchsen, wenn die Welle selbst nicht als Laufbahn gehärtet oder geschliffen werden kann. Als Wälzlager-Komponente von NADELLA verfügt der Ring über eine feinbearbeitete Lauffläche und abgeflachte Stirnseiten. Mit einer Bohrung von 65 mm, einem Außendurchmesser von 78,3 mm und einer Breite von 20 mm schafft das Bauteil definierte Laufbedingungen auf der Welle und dient dazu, das Grundmaterial vor direktem Verschleiß zu schützen.
Dieser Innenring kommt dort zum Einsatz, wo Nadelkränze laufen, die Welle jedoch aus fertigungstechnischen oder wirtschaftlichen Gründen ungehärtet bleibt. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei Wellenlagerungen mit rotierender oder oszillierender Bewegung. Da die Ausführung ohne Schmierbohrung gefertigt ist, kommt der Ring vor allem an Lagerstellen zum Einsatz, bei denen die Schmierstoffzufuhr extern oder direkt über das Gehäuse erfolgt. Die abgeflachten Stirnseiten erleichtern die axiale Anlage an Wellenabsätzen.
Bei der Auslegung sollten Sie die Oberflächeneigenschaften der Laufbahn berücksichtigen. Der Innenring besitzt eine feinbearbeitete Lauffläche, ist jedoch nicht drallfrei geschliffen. Wenn Sie den Ring auch als Gegenlauffläche für berührende Wellendichtringe nutzen möchten, ist zu prüfen, ob die Schleifstruktur zum Dichtkonzept passt. Zudem besitzt dieser Ring keine Schmierbohrung; das Schmiermittel muss dem Wälzkörpersatz also über die Stirnseiten oder das Gehäuse zugeführt werden. Prüfen Sie vorab die Passung auf Ihrer 65-mm-Welle.
Der Innenring weist einen Innendurchmesser von 65 mm, einen Außendurchmesser von 78,3 mm sowie eine Breite von 20 mm auf. Diese Maße definieren den Sitz auf der Welle und bestimmen die Laufbahngeometrie für den kombinierten Nadelkranz. Abgeflachte Stirnseiten unterstützen zudem die plane axiale Anlage an anliegenden Bauteilen.
Ein separater Laufbahnring wird eingesetzt, wenn eine Welle nicht gehärtet und feingeschliffen werden kann. Die Wälzkörper eines Nadellagers benötigen eine verschleißfeste Laufbahn, die dieser Ring bereitstellt. Dadurch entfällt eine aufwendige Wärmebehandlung der Welle, und bei Verschleiß lässt sich die Laufbahn kostengünstig austauschen.
Ringe ohne Schmierbohrung sind für Lagerungen konzipiert, bei denen die Schmierung von außen über das Lagergehäuse oder seitlich über die Stirnflächen erfolgt. Da keine Bohrung die Lauffläche unterbricht, steht dem Wälzkörpersatz eine durchgehende zylindrische Kontaktfläche zur Verfügung, was die Tragwirkung über die gesamte Ringbreite unterstützt.
Ein nicht drallfreier Schliff weist fertigungsbedingte mikroskopische Riefen auf, die bei Rotation eine geringe axiale Förderwirkung entfalten können. Für die reine Nadellager-Lauffläche ist dies unkritisch. Läuft auf dem Ring jedoch gleichzeitig eine elastomere Radial-Wellendichtlippe, muss beachtet werden, dass Schmierstoff unter Umständen entlang der Struktur gefördert werden könnte.
Da der Ring ohne eigene Schmierbohrung ausgeführt ist, erfolgt die Versorgung mit Fett oder Öl über benachbarte Bauteile oder das Lagergehäuse. Schmierstoff gelangt axial über die abgeflachten Stirnseiten in den Bereich des Nadelkranzes. Bei der Konstruktion sollte daher auf ausreichende Freiräume für den Schmiermitteldurchtritt geachtet werden.
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