ZEN
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Der zöllige Innenring IR081216 von ZEN dient mit 12,7 mm Bohrung als gehärtete Gegenlaufbahn für Nadellager auf ungehärteten Wellen.
Der Innenring IR081216 von ZEN fungiert als separate Wälzkörperlaufbahn für Nadelkränze und Nadellager. Die Komponente kommt zum Einsatz, wenn die Welle der Konstruktion nicht gehärtet oder geschliffen werden kann. Mit einem Innendurchmesser von 12,7 mm, einem Außendurchmesser von 19,05 mm und einer Breite von 25,4 mm entspricht das Modell zölligen Einbaumaßen. Die feinbearbeitete Mantelfläche bildet die direkte Lauffläche für die Nadelrollen und dient dem Schutz der Wellenoberfläche vor Verschleiß.
Dieses Bauteil kommt im Maschinen- und Vorrichtungsbau in Kombination mit Nadellagern oder Nadelbüchsen zum Einsatz. Der Innenring empfiehlt sich überall dort, wo Wellen aus weicheren Werkstoffen bestehen oder eine Wärmebehandlung der Achse unrentabel ist. Mit einer Baubreite von 25,4 mm bietet der Ring eine breite Lauffläche, um axiale Verschiebungen der Welle gegenüber dem Gehäuse auszugleichen. Bei Bedarf dient die Mantelfläche als Gegenlaufbahn für Dichtlippen.
Die geschlossene Mantelfläche ohne Schmierbohrung verleiht dem Ring eine durchgehende, unterbrechungsfreie Lauffläche. Diese Bauweise ist vorgesehen, wenn das Schmiermittel von außen über das Lagergehäuse zugeführt wird oder eine Fettschmierung vorliegt. Die Stirnseiten sind abgeflacht ausgeführt, was das Anlegen an Wellenschultern und benachbarte Bauteile erleichtert. Da die Oberfläche nicht drallfrei geschliffen ist, sollte bei angrenzenden Radial-Wellendichtringen auf die jeweilige Schmierstoff-Förderwirkung der Schleifriefen geachtet werden.
Das Modell verfügt über zöllige Abmessungen mit einem Innendurchmesser von 12,7 mm (entspricht 1/2 Zoll), einem Außendurchmesser von 19,05 mm (3/4 Zoll) sowie einer Breite von 25,4 mm (1 Zoll). Die Maße bestimmen die Passung auf der Welle sowie die Aufnahme des passenden Nadelkranzes.
Ein Innenring wird montiert, wenn die Welle der Konstruktion nicht als direkte Laufbahn dienen kann. Das betrifft Wellen, die nicht gehärtet oder feinbearbeitet sind. Der Ring schafft eine gehärtete Oberfläche für die Wälzkörper und wirkt dem Einlaufen der Welle entgegen.
Innenringe ohne Schmierbohrung kommen zum Einsatz, wenn die Schmierstoffversorgung über den Lageraußenring oder das Gehäuse erfolgt. Die durchgehende Lauffläche ohne Bohrungskanten verringert lokale Spannungsspitzen auf der Kontaktfläche und unterstützt einen ruhigen Ablauf der Wälzkörper.
Bei einem herkömmlichen Schleifprozess entstehen mikroskopische Riefen auf der Oberfläche, die eine Förderwirkung auf Flüssigkeiten ausüben können. Läuft eine berührende Dichtlippe direkt auf dieser Fläche, kann Öl je nach Drehrichtung nach außen transportiert werden. Bei reiner Nadellager-Führung hat dies keine Auswirkung.
Abgeflachte Stirnseiten bieten eine definierte, rechtwinklige Anlagefläche für Sicherungsringe, Wellenschultern oder Distanzhülsen. Sie unterstützen die axiale Fixierung im Lagerverband und verringern Kantenbelastungen bei axialer Anlage benachbarter Maschinenelemente. Dies vereinfacht die ordnungsgemäße Montage auf der Welle.
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