NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,64 € | 12,10 € |
| 25 | 1,29 € | 11,45 € |
| 50 | 1,93 € | 10,81 € |
Der Innenring IR55X60X35 von NKE Steyr (55x60x35 mm) dient als feinbearbeitete Wälzkörperlaufbahn für Wellen ohne eigene geschliffene Lauffläche.
Der metrische Innenring IR55X60X35 von NKE Steyr fungiert als Wälzkörperlaufbahn für Nadellagerungen, wenn eine Welle technisch nicht direkt als Lauffläche genutzt werden kann. Mit einer Bohrung von 55 mm, einem Außendurchmesser von 60 mm sowie einer Breite von 35 mm stellt dieses Bauteil eine definierte Lauffläche bereit. Konstrukteure und Instandhalter greifen auf diese Ausführung zurück, um standardisierte Wellenabmessungen ohne thermische Nachbehandlung der Anschlusswelle mit Nadelkränzen oder Nadelbüchsen zu kombinieren.
Der Innenring findet vor allem im allgemeinen Maschinen- und Vorrichtungsbau in Verbindung mit Nadelwälzkörpern Verwendung. Typische Anwendungsfälle entstehen, sobald der Werkstoff der Welle nicht die erforderliche Oberflächengüte aufweist oder fertigungsbedingt ungehärtet bleibt. Zudem überbrückt die Baubreite von 35 mm betriebsbedingte Längsverschiebungen der Welle, wie sie etwa bei Loslagerungen auftreten. Durch die abgeflachten Stirnseiten lässt sich der Ring axial definiert an Wellenschultern anlegen und erleichtert die Montage der umliegenden Lagerkomponenten.
Dieses Modell kommt als Variante ohne Schmierbohrung zum Einsatz. Die Schmiermittelzufuhr erfolgt folglich extern über das Gehäuse oder benachbarte Baugruppen, da kein Schmierstoff durch den Ringkörper selbst geleitet wird. Die Laufbahn ist feinbearbeitet und nicht drallfrei geschliffen. Wenn Sie den Innenring gleichzeitig als Lauffläche für berührende Dichtlippen einsetzen möchten, prüfen Sie vorab die spezifischen Anforderungen an den Dichtungsverschleiß. Beim Einbau empfiehlt sich eine sorgfältige Ausrichtung auf der 55-mm-Welle.
Das Bauteil verfügt über einen Innendurchmesser von 55 mm, einen Außendurchmesser von 60 mm und eine Breite von 35 mm. Durch diese metrischen Maße eignet sich der Ring für standardisierte Wellensitze und ermöglicht die Kombination mit passenden Nadelkränzen oder Nadellagerbaugruppen.
Ein Innenring wird eingesetzt, wenn die Oberfläche einer Welle nicht gehärtet oder feingeschliffen werden kann. Der Ring übernimmt in diesem Fall die Funktion der inneren Wälzkörperlaufbahn. Dadurch entfällt eine aufwendige Härtung der eigentlichen Welle, was Fertigungsprozesse vereinfacht und Reparaturen beschleunigt.
Bei dieser Ausführung ohne Schmierbohrung gelangt der Schmierstoff nicht von innen durch den Ring an die Wälzkörper. Die Schmierung mit Fett oder Öl erfolgt daher über die Gehäuseseite oder über angrenzende Bauteile. Dies verhindert unerwünschte Schmierstoffverluste durch ungenutzte Bohrungen im Ringkörper.
Diese Kennzeichnung bezieht sich auf das Schleifbild der Mantelfläche. Für reine Nadellagerlaufbahnen ist dieser Schliff unkritisch. Soll der Ring jedoch zusätzlich als Gegenlauffläche für Radial-Wellendichtringe dienen, kann ein fertigungsbedingter Drall die Schmiermittelförderung an der Dichtlippe beeinflussen und bedarf gesonderter Beachtung.
Die abgeflachten Stirnseiten bieten eine definierte, rechtwinklige Anlagefläche für Wellenschultern, Sicherungsringe oder Distanzhülsen. Sie verringern das Risiko von Verkantungen beim axialen Verspannen auf der Welle. Zudem erleichtern die Übergänge das Aufschieben des Nadelkranzes während der Werkstattmontage, ohne Nadeln oder Dichtelemente zu beschädigen.
Der Innenring wird mit entsprechendem Passungssitz auf den 55-mm-Wellenzapfen aufgeschoben oder aufgepresst. Vor dem Aufbringen sollten Welle und Innenringbohrung gereinigt und leicht geölt werden, um Beschädigungen zu vermeiden. Eine axiale Fixierung über Wellenabsätze oder Muttern unterstützt die korrekte Lage der Laufbahn im Betrieb.
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