INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,42 € | 7,99 € |
| 50 | 0,83 € | 7,58 € |
| 100 | 1,26 € | 7,15 € |
Der Innenring IR17-22-13 von INA dient mit den Maßen 17x22x13 mm als präzise Laufbahn für Nadellager auf ungehärteten Wellen.
Der Innenring IR17-22-13 von INA stellt die erforderliche Gegenlauffläche für Nadellager bereit, wenn eine Welle nicht gehärtet oder geschliffen werden kann. Bei kompakten Radialbauformen übernimmt dieses Wälzlagerteil die Funktion des Innenlaufbahnträgers. Mit einem Innendurchmesser von 17 mm, einem Außendurchmesser von 22 mm sowie einer Breite von 13 mm passt die metrische Komponente exakt in standardisierte Baugruppen. Die feinbearbeitete Mantelfläche unterstützt einen gleichmäßigen Rundlauf der Nadelrollen im Betrieb.
Konstruktionen erfordern oft Wälzlagerungen direkt auf der Welle, doch Werkstoff oder Wärmebehandlung der Wellenoberfläche eignen sich nicht immer als direkte Wälzkörperlaufbahn. In solchen Fällen schieben Sie den Innenring IR17-22-13 auf die 17-mm-Welle auf. Die zylindrische Mantelfläche dient Nadelkränzen oder Nadelhülsen als belastbare Lauffläche. Abgeflachte Stirnseiten und stirnseitige Fasen erleichtern das Einführen des Rings in die Baugruppe und schützen Dichtlippen beim Fügen vor Beschädigungen.
Dieses Modell ist bewusst ohne Schmierbohrung ausgeführt. Das Bauteil eignet sich für Lagerstellen, bei denen die Schmierstoffzufuhr von außen über das Gehäuse oder eine umliegende Fettschmierung erfolgt. Die geschlossene Lauffläche ohne Unterbrechung bietet den Wälzkörpern eine durchgehende Kontaktzone. Beachten Sie bei der Auslegung, dass die Oberfläche nicht drallfrei geschliffen ist. Für reine Wälzlagerungen bietet diese Geometrie eine stabile Basis, während bei berührenden Radial-Wellendichtringen auf die Schliffeigenschaften der Kontaktstelle geachtet werden sollte.
Die Abmessungen betragen 17 mm Bohrungsdurchmesser, 22 mm Außendurchmesser und 13 mm Breite. Diese metrischen Maße definieren den Passsitz auf der Welle sowie die wirksame Laufbahnbreite für den zugehörigen Nadelkranz. Die Maße entsprechen gängigen Normabstufungen im Maschinenbau.
Ein Innenring bildet eine gehärtete und präzise bearbeitete Lauffläche für Nadelrollen, falls die Welle ungehärtet bleibt oder nicht auf Wälzlagerqualität geschliffen werden kann. Dadurch entfällt ein aufwendiges Härten der gesamten Welle, was Fertigungskosten spart und den einfachen Austausch bei Verschleiß ermöglicht.
Die Ausführung ohne Schmierbohrung kommt zum Einsatz, wenn die Schmierstoffversorgung über das Lagergehäuse, axiale Zufuhr oder eine Dauerschmierung erfolgt. Eine durchgehende Mantelfläche ohne Bohrung vermeidet Unterbrechungen der Wälzkörperbahn und bietet den Nadelrollen über die gesamte Breite von 13 mm eine gleichmäßige Auflage.
Bei einer nicht drallfrei geschliffenen Oberfläche weist der Schliff eine minimale Förderwirkung bei Wellendrehung auf. Für die Abrollbewegung von Nadelrollen ist dies unkritisch. Läuft jedoch zusätzlich eine elastomere Dichtlippe direkt auf dem Ring, kann Schmierstoff transportiert werden, weshalb für Dichtsitze drallfreie Schliffe empfohlen werden.
Die Montage erfolgt in der Regel durch Aufpressen oder thermisches Aufschrumpfen mit einer definierten Passung auf den 17-mm-Wellensitz. Die stirnseitigen Fasen erleichtern das Ansetzen des Rings und verhindern Verkantungen beim axialen Fügen der Lagerkomponenten sowie beim Aufschieben von Nadelhülsen.
Der Ring lässt sich mit unterschiedlichen genormten Nadelhülsen, Nadelbüchsen oder Nadelkränzen kombinieren, die einen Innendurchmesser von 22 mm unter den Rollen fordern. Entscheidend für die radiale Lagerluft der Gesamtlagerung ist dabei das Zusammenwirken von Innenringmaß, Nadelrollendurchmesser und der Gehäusebohrung.
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