ZEN
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Innenring IR30X37X18 von ZEN bietet mit den Maßen 30x37x18 mm eine feinbearbeitete Lauffläche für Nadelkränze auf ungehärteten Wellen.
Der Innenring IR30X37X18 dient als präzise Wälzkörperlaufbahn für Nadellagerungen, wenn die vorhandene Welle nicht gehärtet oder geschliffen werden kann. Die Komponente stammt vom Hersteller ZEN und weist eine Innenbohrung von 30 mm, einen Außendurchmesser von 37 mm sowie eine Breite von 18 mm auf. Durch den Einsatz dieses Rings vermeiden Sie aufwendige Bearbeitungsschritte direkt am Wellenkörper und schaffen reproduzierbare Laufbedingungen für die eingesetzten Wälzkörper.
Dieser metrische Innenring kommt vor allem in Kombination mit Nadelkränzen, Nadelhülsen oder Nadelbüchsen zum Einsatz. Er fungiert dort als passendes Gegenstück für die Nadelrollen, sodass Wellenstähle ohne spezielle Oberflächenbehandlung verwendet werden können. Zudem erlaubt die Baubreite von 18 mm axiale Verschiebungen der Welle relativ zum Gehäuse, was Loslagerfunktionen konstruktiv erleichtert.
Der Ring ist ohne Schmierbohrung ausgeführt und verfügt über eine feinbearbeitete Lauffläche sowie abgeflachte Stirnseiten. Sie wählen diese geschlossene Bauform, wenn die Schmierstoffzufuhr konstruktiv von außen über das Lagergehäuse erfolgt oder eine kontinuierliche Fettschmierung vorgesehen ist. Da die Oberfläche nicht drallfrei geschliffen ist, eignet sich die Mantelfläche primär für die Wälzkörperführung und verlangt bei der Kombination mit berührenden Wellendichtringen eine genaue Prüfung der Gegenlauffläche.
Der Ring besitzt einen Innendurchmesser von 30 mm für den Sitz auf der Welle, einen Außendurchmesser von 37 mm als Laufbahndurchmesser sowie eine Breite von 18 mm. Diese metrischen Abmessungen sind für Nadellagerungen ausgelegt.
Nadellager benötigen feingeschliffene Laufflächen. Wenn eine Welle aus fertigungstechnischen Gründen nicht entsprechend bearbeitet werden kann, übernimmt der Innenring diese Funktion. Dadurch lässt sich die Welle aus herkömmlichem Stahl fertigen, während der Ring die mechanische Belastung der Wälzkörper aufnimmt.
Die zylindrische Mantelfläche ist feinbearbeitet, um ein gleichmäßiges Abrollen der Nadelrollen zu unterstützen und Verschleiß zu mindern. Die Oberfläche ist nicht drallfrei geschliffen, wodurch die Bearbeitungsstruktur rein auf die radiale Tragfunktion der Wälzlagerung ausgelegt ist.
Ausführungen ohne Schmierbohrung erhalten das Schmiermittel über das Lagergehäuse, benachbarte Schmierkanäle oder eine werkseitige Befettung des Nadelkranzes. Bei geschlossenen Lagerstellen verhindert die unterbrechungsfreie Ringoberfläche zudem das unkontrollierte Abwandern von Schmierfett entlang der Welle.
Abgeflachte Stirnseiten erleichtern das Anlegen an Wellenschultern oder Sicherungsringe und verringern die Kantenbelastung bei axialer Anlage. Zudem unterstützen die stirnseitigen Übergänge das axiale Fügen des Nadelrollensatzes während der Montage im Gehäuse.
Weil die Oberfläche nicht drallfrei geschliffen ist, kann bei schnelldrehenden Wellendichtringen ein Fördereffekt für Schmierstoffe entstehen. Für reine Wälzlagerungen ist diese Eigenschaft unkritisch, bei berührenden Dichtlippen muss die Eignung der Oberfläche jedoch konstruktiv abgestimmt werden.
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