INA
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Der Innenring IR90-100-26 von INA dient mit den Maßen 90x100x26 mm als feinbearbeitete Laufbahn für nadelgelagerte Wellen im Maschinenbau.
Mit dem Innenring IR90-100-26 erhalten Konstrukteure und Instandhalter eine präzise gefertigte Laufbahn für Nadellager, wenn die Welle selbst nicht als Wälzkörperlaufbahn geschliffen werden kann. Die Komponente von INA weist eine Bohrung von 90 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm sowie eine Breite von 26 mm auf. Dank metrischer Abmessungen fügt sich der Ring passgenau in bestehende Baugruppen ein. Feinbearbeitete Laufbahnen unterstützen dabei den vibrationsarmen Lauf der Wälzkörper.
Dieser Innenring kommt primär in Kombination mit Nadelkränzen, Nadelhülsen oder Nadellagern zum Einsatz, sofern der Wellenwerkstoff nicht als Gegenlauffläche dient. Durch die Baubreite von 26 mm gleicht das Bauteil axiale Lageabweichungen oder Wärmeausdehnungen der Welle im Betrieb aus. Die abgeflachten Stirnseiten erleichtern das Fügen von Innenring und Nadelkranz. Konstruktionen im Getriebe- und allgemeinen Maschinenbau nutzen solche Komponenten für kompakte Radiallagerungen ohne aufwendig bearbeitete Wellenabschnitte.
Der IR90-100-26 ist ohne Schmierbohrung ausgeführt und besitzt eine nicht drallfrei geschliffene Oberfläche. Diese Variante eignet sich für Konstruktionen, bei denen Schmierfett oder Schmieröl über das umgebende Gehäuse oder benachbarte Bauteile zugeführt wird. Eine Schmierstoffzufuhr durch den Wellenkern entfällt somit. Sofern berührende Dichtlippen auf der Mantelfläche laufen sollen, ist der Drallschliff zu berücksichtigen. Für reine Wälzkörperlaufbahnen von Nadellagern bietet die feinbearbeitete Zylinderfläche eine praxisgerechte Basis.
Mit 90 mm Innendurchmesser (Bohrung), 100 mm Außendurchmesser sowie 26 mm axialer Breite ist das Bauteil metrisch dimensioniert. Die Abmessungen passen auf Wellensitze mit 90 mm Nenndurchmesser und schaffen eine zylindrische Außenlaufbahn von 100 mm für den zugehörigen Nadelkranz.
Nadellager benötigen eine präzise bearbeitete Gegenlauffläche für die Nadelrollen. Lässt sich die Welle aus fertigungstechnischen oder wirtschaftlichen Gründen nicht entsprechend schleifen, schützt dieser aufgepresste Innenring die Welle vor direktem Abrieb durch die Wälzkörper.
Die feinbearbeitete Lauffläche begünstigt eine gleichmäßige Lastverteilung und reibungsarme Führung der Nadelrollen. Abgeflachte Stirnseiten mit integrierten Übergangsfasen erleichtern das axiale Aufschieben auf die Welle und verhindern Beschädigungen an Dichtelementen oder Käfigen bei der Montage.
Da der Innenring ohne Schmierbohrung gefertigt ist, erfolgt die Versorgung mit Schmierstoff von außen über das Lagergehäuse oder seitlich angeordnete Schmierkanäle. Ein Durchtritt von Schmierfett oder Schmieröl durch die Ringwandung ist bei dieser Ausführung nicht vorgesehen.
Ein nicht drallfreier Schliff weist fertigungsbedingte Förderstrukturen auf. Läuft eine Radial-Wellendichtlippe direkt auf dieser Fläche, kann Schmierstoff entlang des Dralls nach außen gefördert werden. Bei ausschließlicher Nutzung als Rollenlaufbahn für Nadellager hat dieser Schliff jedoch keinen negativen Einfluss.
Die bordlose Zylinderfläche des Innenrings gestattet eine ungehinderte axiale Verschiebung der Nadelrollen gegenüber dem Ring. Dadurch eignet sich die Kombination aus Nadellager und IR-Innenring gut für Loslageranordnungen, um thermische Längenänderungen der Welle spannungsfrei aufzunehmen.
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