NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,40 € | 7,63 € |
| 50 | 0,81 € | 7,22 € |
| 100 | 1,20 € | 6,83 € |
Der Innenring 1R32X37X20 von NTN Nadellager (32x37x20 mm) dient als feinbearbeitete Wälzkörperlaufbahn für Nadellager auf ungehärteten Wellen.
Der Innenring 1R32X37X20 stellt eine zylindrische Laufbahn für Nadelkränze, Nadelhülsen oder Nadellager bereit. Wälzlager erfordern für die direkte Abrollung der Nadeln gehärtete und feinstbearbeitete Gegenflächen. Lässt sich eine Maschinenwelle aus fertigungstechnischen Gründen nicht härten oder schleifen, schafft dieser separate Ring von NTN Nadellager die erforderliche Lauffläche. Die metrischen Maße von 32 mm Bohrung, 37 mm Außendurchmesser und 20 mm Breite bieten eine belastbare Basis für radiale Kräfte.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diesen Innenring, wenn Wellen oder Achsen aus ungehärtetem Werkstoff bestehen. Ohne gehärteten Innenring würden die Wälzkörper eines Nadellagers den Wellenwerkstoff im Betrieb rasch verschleißen. Das Bauteil fungiert als austauschbare Hülse und schützt die Welle vor direktem Verschleiß. Gleichzeitig bietet die Breite von 20 mm axialen Spielraum für Loslagerungen, sodass sich thermisch bedingte Längenänderungen der Welle ausgleichen können.
Dieses Modell besitzt keine Schmierbohrung im Ringkörper. Die Versorgung mit Schmierfett oder Schmieröl muss daher über das Lagergehäuse, von der Stirnseite her oder durch die umliegende Anschlusskonstruktion erfolgen. Da die Mantelfläche nicht drallfrei geschliffen ist, eignet sich dieser Ring primär als reine Wälzkörperlaufbahn. Die abgeflachten Stirnseiten erleichtern das Aufschieben auf den 32 mm starken Wellenzapfen sowie die anschließende Montage des Nadellagers.
Der Innenring weist einen Innendurchmesser (Bohrung) von 32 mm, einen Außendurchmesser von 37 mm sowie eine Gesamtbreite von 20 mm auf. Die Wandstärke von 2,5 mm sorgt für eine präzise Passung auf metrischen Wellen und ermöglicht kompakte Lagerkonstruktionen im Maschinen- und Vorrichtungsbau.
Nadellager laufen häufig direkt auf der Welle, wofür diese jedoch gehärtet und geschliffen sein muss. Ist die Welle weich oder eine Wärmebehandlung unwirtschaftlich, übernimmt der Innenring diese Funktion. Er bildet die gehärtete Laufbahn für den Nadelkranz und lässt sich bei Verschleiß unkompliziert austauschen.
Da diese Ausführung keine integrierte Schmierbohrung besitzt, gelangt der Schmierstoff von außen an die Kontaktstellen. Die Schmierung erfolgt üblicherweise über Bohrungen im Lageraußenring, axiale Schmierkanäle im Gehäuse oder durch die Erstbefettung des montierten Nadelkranzes während des Zusammenbaus.
Beim Schleifen der Oberfläche entsteht ein leichter mikroskopischer Drall. Für die Abrollbewegung der Lagernadeln stellt dies kein Problem dar. Sollte jedoch eine berührende Wellendichtlippe auf dem Innenring anlaufen, kann dieser Drall zu einem Pumpeffekt von Schmierstoff führen. Bei Dichtungseinsatz ist dieser Aspekt konstruktiv zu berücksichtigen.
Abgeflachte Stirnseiten und definierte Kanten erleichtern die axiale Montage des Innenrings auf der Welle. Sie unterstützen das positionsgenaue Anlegen an Wellenschultern oder Sicherungsringen und verringern die Gefahr von Kantenbeschädigungen beim Fügen des Wälzkörpersatzes.
Der Ring ist mit Nadelhülsen, Nadelbüchsen und massiven Nadellagern kombinierbar, deren Nadelkranz einen Hüllkreisdurchmesser von 37 mm aufweist. Zudem lässt er sich mit passenden Radial-Nadelkränzen einsetzen, um eine betriebsfertige Wälzlagerstelle auf einer 32-mm-Welle aufzubauen.