SKF
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Der Innenring IR70X80X54 von SKF bietet mit 70 mm Bohrung, 80 mm Außendurchmesser und 54 mm Breite eine feinbearbeitete Laufbahn für Nadellager.
Der metrische Innenring IR70X80X54 kommt bei Wälzlagerungen zum Einsatz, wenn die vorhandene Welle nicht als direkte Wälzkörperlaufbahn genutzt werden kann. Das Bauteil von SKF besitzt eine feinbearbeitete Mantelfläche und abgeflachte Stirnseiten. Mit einer Bohrung von 70 mm, einem Außendurchmesser von 80 mm sowie einer Breite von 54 mm stellt der Ring definierte geometrische Verhältnisse her. Sie montieren die Komponente fest auf der Welle, um Nadelkränzen oder Nadellagern eine tragfähige Kontaktfläche bereitzustellen.
Dieses Bauteil dient vor allem als Gegenlaufbahn für Nadellagerungen, wenn Wellen aus fertigungstechnischen Gründen nicht als Lauffläche geschliffen sind. Durch die Baubreite von 54 mm gleicht die Konstruktion axiale Verschiebungen der Welle gegenüber dem Lagergehäuse aus. Die feinbearbeitete Lauffläche begünstigt einen gleichmäßigen Kontakt mit den Wälzkörpern. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie in industriellen Antriebssträngen mit kombinierten Nadelhülsen oder Nadelkränzen.
Der Innenring IR70X80X54 ist ohne Schmierbohrung ausgeführt und besitzt eine geschlossene Zylinderform. Diese Variante eignet sich, wenn die Schmierstoffzufuhr im System über das Lagergehäuse, die Stirnseiten oder das umgebende Ölbad erfolgt. Durch den Verzicht auf radiale Bohrungen bleibt die Laufbahn über die gesamte Breite von 54 mm ununterbrochen tragfähig. Da die Oberfläche nicht drallfrei geschliffen ist, eignet sich die Mantelfläche primär für die Wälzkörperführung und weniger als Gegenlauffläche für berührende Radial-Wellendichtringe.
Der Innenring bildet eine feinbearbeitete Lauffläche für die Nadelrollen des Wälzlagers. Er wird fest auf der Welle montiert, wenn diese selbst nicht präzise geschliffen werden kann. Dadurch schützt der Ring die Welle vor direktem Verschleiß und ermöglicht den regulären Betrieb von Nadelkränzen.
Das Bauteil besitzt eine Innenbohrung von 70 mm, passend für entsprechende Wellendurchmesser. Der Außendurchmesser beträgt 80 mm und bildet den Laufbahndurchmesser für den Wälzkörpersatz. Mit einer Breite von 54 mm bietet der Ring eine breite Führungsfläche, die axiale Verschiebungen bei Loslagerungen aufnehmen kann.
Bei Ausführungen ohne Schmierbohrung gelangt das Schmiermittel von außen an die Kontaktflächen. Das geschieht typischerweise über Bohrungen im Lageraußenring, axiales Einbringen von Fett über die Stirnflächen oder durch ein Tauchölbad im Gehäuse. Die unterbrechungsfreie Mantelfläche stellt dabei eine durchgehende Rollbahn der Wälzkörper bereit.
Diese Angabe bezieht sich auf das Schleifverfahren der Mantelfläche. Durch den Bearbeitungsvorgang entsteht eine feine Richtungsstruktur, die für den Kontakt mit Nadelrollen ausgelegt ist. Als Gegenlauffläche für berührende Elastomer-Dichtlippen eignet sich diese Oberfläche nicht, da ein Schleifdrall Schmierstoff an der Dichtlippe vorbei nach außen fördern kann.
Abgeflachte Stirnseiten erleichtern die Montage und das axiale Anlegen an Wellenschultern oder Sicherungsringen. Zudem verringern angefaste Kanten das Beschädigungsrisiko bei der Montage des Nadelrollensatzes oder beim Fügen angrenzender Maschinenelemente. Die Konstruktion lässt sich dadurch sauber axial positionieren.
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