INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,99 € | 18,72 € |
| 25 | 1,96 € | 17,75 € |
| 50 | 2,96 € | 16,75 € |
Der Innenring IR30-35-26 -EGS mit den Maßen 30x35x26 mm dient als Gegenlauffläche für Nadellager und Radial-Wellendichtringe auf ungehärteten Wellen.
Der Innenring IR30-35-26 -EGS von INA komplettiert Nadellagerungen, wenn die Welle nicht als gehärtete Laufbahn dient. Mit den Abmessungen 30x35x26 mm schafft das Bauteil definierte Laufflächen für Nadelrollen sowie Dichtelemente. Die feinbearbeitete Laufbahn und abgeflachte Stirnseiten erleichtern das Zusammenführen mit dem Nadellager. So erhalten Sie eine widerstandsfähige Lauffläche, ohne die Welle selbst thermisch behandeln zu müssen.
Diesen Innenring setzen Konstrukteure und Instandhalter ein, wenn Wellen aus weichen Werkstoffen bestehen oder ungehärtet bleiben. Typische Einsatzbereiche finden sich bei kompakten Wellenlagerungen im allgemeinen Maschinenbau. Durch die Breite von 26 mm erlaubt der Ring axiale Verschiebungen der Welle gegenüber dem Lagergehäuse. Dadurch lassen sich Loslagerfunktionen im Zusammenspiel mit Nadelhülsen oder Nadelkränzen gezielt umsetzen.
Die Ausführung -EGS zeichnet sich durch eine drallfrei geschliffene Mantelfläche aus. Diese Oberfläche ist für den direkten Kontakt mit Radial-Wellendichtringen ausgelegt. Ein gewöhnlicher Schliff weist mikroskopische Vorschubspuren auf, die Schmiermittel wie eine Pumpe fördern können. Der drallfreie Schliff vermeidet diesen Fördereffekt und schont die Dichtlippe vor Verschleiß. Da der Ring ohne Schmierbohrung ausgeführt ist, erfolgt die Schmierstoffzufuhr über die Gehäuseseite.
Dieser Ring verfügt über eine Bohrung von 30 mm, einen Außendurchmesser von 35 mm und eine Breite von 26 mm. Durch die metrische Abstimmung passt die Komponente zu entsprechenden Nadelkränzen oder Nadelbüchsen mit 35 mm Laufbahndurchmesser. Die Maße bestimmen die Einbauräume auf der Welle.
Nadellager laufen im Regelfall direkt auf der Welle, sofern diese gehärtet und feinstbearbeitet ist. Kann die Welle aus fertigungstechnischen Gründen nicht gehärtet werden oder besteht sie aus weicheren Werkstoffen, fungiert der Innenring als separate Laufbahn. Das schützt die eigentliche Welle vor direktem Wälzkörperverschleiß.
Das Kürzel -EGS kennzeichnet eine drallfrei geschliffene Oberfläche der Mantelfläche. Diese Bearbeitungsform verhindert Schmiermittelförderungen, die bei gewöhnlichem Schleifdrall entlang rotierender Bauteile entstehen können. Der Ring eignet sich dadurch gezielt als Gegenlauffläche für Radial-Wellendichtringe, deren Dichtlippen auf der Lauffläche gleiten.
Diese Ausführung ist ohne eigene Schmierbohrung gefertigt. Der Schmierstoff gelangt deshalb nicht von innen durch die Welle, sondern axial von den Seiten oder über den Nadelrollensatz an die Lauffläche. Bei der Konstruktion der Schmierstoffversorgung ist diese geschlossene Ringgeometrie entsprechend zu berücksichtigen.
Die Stirnseiten sind mit gezielten Fasen abgeflacht, um das Zusammenführen von Innenring und Nadelkranz bei der Montage zu erleichtern. Die Abflachungen vermeiden Verkantungen und schützen gleichzeitig die Dichtlippen berührender Dichtungen, wenn diese beim Aufschieben über die Kanten des Rings geführt werden.
Dank des drallfreien Schliffs dient die äußere Zylinderfläche als Anlauffläche für elastomere Radial-Wellendichtringe. Dichtelemente können direkt auf dem Ring laufen, ohne dass Riefen oder Schleifspuren die Dichtwirkung beeinträchtigen. Dies ermöglicht kompakte Konstruktionen, bei denen Lagerung und Wellenabdichtung auf demselben Bauteil zusammenfallen.
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