ZEN
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Der Innenring IR182220 von ZEN dient mit 28,57 mm Bohrung als zöllige Laufbahn für Nadellager auf ungehärteten Wellen.
Der Innenring IR182220 kommt als separate Wälzkörperlaufbahn zum Einsatz, wenn die vorhandene Welle nicht gehärtet oder geschliffen werden kann. Mit einer Bohrung von 28,57 mm, einem Außendurchmesser von 34,92 mm und einer Breite von 31,75 mm basiert dieser Ring auf zölligen Abmessungen. Hersteller ZEN fertigt die Mantelfläche feinbearbeitet, während die Stirnseiten abgeflacht sind. Die Komponente ermöglicht eine passgenaue Montage in Kombination mit Nadelkränzen oder Nadelhülsen.
Dieser Ring ergänzt Nadel- und Rollenlagerungen im Maschinen- und Vorrichtungsbau. Der Einsatz empfiehlt sich, wenn eine direkte Nutzung der Welle als Laufbahn ausscheidet. Durch die Breite von 31,75 mm bietet die feinbearbeitete Lauffläche ausreichend Führung für Wälzkörpersätze und erlaubt axiale Verschiebungen der Welle im Gehäuse. Da die Oberfläche nicht drallfrei geschliffen ist, eignet sich der Ring primär als Wälzkörperlaufbahn und weniger als Gegenlauffläche für berührende Radial-Wellendichtringe.
Der Innenring IR182220 besitzt keine Schmierbohrung. Die Zuführung von Schmierfett oder Schmieröl muss daher über das umgebende Gehäuse oder von der Stirnseite her erfolgen. Achten Sie bei der Konstruktion und Instandhaltung darauf, dass der Schmierstoff ungehindert zur Lauffläche vordringen kann. Dank der abgeflachten Stirnseiten lässt sich das zöllige Bauteil definiert an Wellenschultern anlegen und erleichtert die axiale Fixierung im Lagersitz.
Das Bauteil besitzt eine Innenbohrung von 28,57 mm, einen Außendurchmesser von 34,92 mm und eine Gesamtbreite von 31,75 mm. Diese Abmessungen entsprechen dem zölligen Maßsystem und bestimmen den passenden Sitz auf der Welle sowie die Anschlussmaße für den darüber laufenden Nadelkranz.
Nadellager benötigen eine gehärtete und feingeschliffene Gegenfläche, um Wälzkörperkräfte aufzunehmen. Lässt sich der Wellenwerkstoff nicht entsprechend vergüten oder schleifen, schafft der Ring eine belastbare Laufbahn auf der Welle, ohne dass die gesamte Welle getauscht oder thermisch behandelt werden muss.
Nein, diese Variante ist ohne Schmierbohrung ausgeführt. Das Schmiermittel gelangt somit nicht durch das Innere des Rings zur Laufbahn, sondern muss über das Gehäuse oder seitlich an den Wälzkörpersatz herangeführt werden. Prüfen Sie vorab die Schmierungsmöglichkeiten in Ihrer Lagerstelle.
Eine feinbearbeitete Laufbahn weist eine definierte, geglättete Oberflächenstruktur auf, die für das Abrollen von Nadelrollen ausgelegt ist. Diese Bearbeitung unterstützt einen gleichmäßigen Lauf der Wälzkörper und reduziert den mechanischen Verschleiß im laufenden Betrieb.
Die Oberfläche dieses Innenrings ist nicht drallfrei geschliffen. Bei reinem Abrollen von Wälzkörpern stellt dies den normalen Funktionszustand dar. Soll der Ring jedoch als Gegenlauffläche für eine Dichtlippe dienen, könnte ein Drall Schmierstoff nach außen fördern oder Schmutz einziehen.
Abgeflachte Stirnseiten bieten eine saubere Anlagefläche beim axialen Verspannen des Rings gegen Wellenschultern oder Sicherungsringe. Sie erleichtern die Ausrichtung im Lagersitz und tragen dazu bei, Verkantungen bei der Montage zu vermeiden.
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