INA
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Der metrische Innenring IR25-30-16 -IS1 von INA mit 25x30x16 mm bietet eine feinbearbeitete Wälzkörperlaufbahn und integrierte Schmierbohrung für kompakte Nadellagerungen.
Der Innenring IR25-30-16 -IS1 dient als feinbearbeitete Gegenlaufbahn für Nadelkränze, Nadelhülsen oder Nadelbüchsen, falls die Welle selbst nicht als Lauffläche fungiert. Mit einer Bohrung von 25 mm, einem Außendurchmesser von 30 mm und einer Breite von 16 mm ermöglicht dieses Bauteil eine saubere Führung der Wälzkörper. Die integrierte Schmierbohrung vereinfacht die Schmierstoffzufuhr direkt in das Lagersystem. Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Wälzlager-Komponente von INA für vielseitige Baugruppen im Maschinenbau.
Dieser Innenring kommt dort zum Einsatz, wo Nadellager auf Wellen ohne geschliffene Lauffläche montiert werden. Die feinbearbeitete Lauffläche ersetzt die aufwendige Oberflächenbearbeitung der Welle und wirkt vorzeitigem Verschleiß der Lagernadeln entgegen. Typische Einsatzbereiche finden sich in kompakten Lagerungsanordnungen mit hohen Radiallasten, bei denen eine separate Laufbahn erforderlich ist. Durch die abgeflachten Stirnseiten lässt sich der Ring axial bündig anlegen und mit Nadelkränzen oder Dichtringen kombinieren, wenn die Konstruktion entsprechende Anlaufflächen verlangt.
Das Nachsetzzeichen IS1 kennzeichnet eine werkseitig eingebrachte Schmierbohrung im Innenring. Über diese Öffnung gelangt Schmierstoff direkt aus dem Welleninneren an die Lauffläche und versorgt den Wälzkörpersatz im laufenden Betrieb. Bei der Konstruktion empfiehlt sich eine Ausrichtung, bei der die Schmierbohrung der Welle mit jener des Innenrings fluchtet. Weil die Oberfläche nicht drallfrei geschliffen ist, dient die Mantelfläche vor allem der Wälzkörperführung und weniger als Gegenlauffläche für berührende Radial-Wellendichtringe.
Der Innenring besitzt einen Innendurchmesser von 25 mm, einen Außendurchmesser von 30 mm und eine Gesamtbreite von 16 mm. Diese metrischen Abmessungen sind exakt auf passende Nadelhülsen, Nadelbüchsen oder Nadelkränze abgestimmt. Prüfen Sie vor dem Einbau den Wellensitz sowie die Breite des angrenzenden Wälzlagers.
Ein Innenring wird verwendet, wenn die Welle der Baugruppe nicht als feinbearbeitete Laufbahn ausgeführt werden kann. Der Ring schützt die Welle vor dem direkten Kontakt mit den Nadelrollen. Er dient dazu, dass das Nadellager auf einer maßhaltigen, glatten Oberfläche abrollt.
Das Kürzel IS1 verweist bei INA auf eine integrierte radiale Schmierbohrung im Lagerring. Durch diesen Kanal wird Schmieröl oder Schmierfett aus einer hohlgebohrten Welle unmittelbar zur Laufbahn geleitet. Das vereinfacht das regelmäßige Nachschmieren der Lagerstelle während des laufenden Betriebs erheblich.
Die Laufbahn ist für Wälzkörper feinbearbeitet, jedoch nicht drallfrei geschliffen. Bei Verwendung als Dichtungsgegenfläche kann der Schleifdrall Schmierstoff nach außen fördern oder Schmutz einziehen. Für den Einsatz berührender Wellendichtringe empfehlen sich stattdessen speziell drallfrei geschliffene Ausführungen, um den Dichtlippenverschleiß zu minimieren.
Abgeflachte Stirnseiten bieten eine definierte, plane Anlagefläche an Gehäuseschultern, Sicherungsringen oder benachbarten Bauteilen. Gleichzeitig erleichtern feine Fasen an den Kanten das axiale Aufschieben des Innenrings auf die Welle und vereinfachen die spätere Montage des Nadelrollensatzes, ohne Kanten oder Dichtlippen zu beschädigen.
Unterschiedliche Breiten ermöglichen eine optimale Anpassung an axiale Wellenverschiebungen, wie sie typischerweise bei Loslagern durch thermische Längenausdehnung auftreten. Zudem bietet ein breiterer Innenring zusätzlichen Raum, wenn neben dem Nadelkranz noch ein axial anliegender Dichtring auf demselben Ringmantel geführt werden soll.
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