ZEN
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Der metrische Innenring IR17X22X13 von ZEN (17x22x13 mm) dient als feinbearbeitete Lauffläche für Nadelkränze, wenn Wellen nicht direkt genutzt werden.
Der Innenring IR17X22X13 von ZEN bietet eine feinbearbeitete Lauffläche für Nadelkränze sowie Nadellager. Bauteile dieser Bauart kommen zum Einsatz, wenn die vorhandene Welle nicht als direkte Laufbahn dienen kann. Mit einer Bohrung von 17 mm, einem Außendurchmesser von 22 mm und einer Breite von 13 mm passt dieser metrische Ring auf zylindrische Wellensitze und trägt dazu bei, das Grundmaterial der Welle vor direktem Wälzkörperkontakt zu schützen.
Konstruktionen greifen auf diesen Innenring zurück, wenn die Welle fertigungsbedingt keine geschliffene Oberfläche erhalten kann. In Kombination mit passenden Nadelkränzen oder Nadellagern übernimmt der Ring die Führung der Nadelrollen. Die feinbearbeitete Laufbahn begünstigt dabei ein gleichmäßiges Abrollen. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Lagerstellen mit radial begrenztem Bauraum.
Dieses Modell ist ohne Schmierbohrung ausgeführt. Der Schmierstoff erreicht die Wälzkörper in solchen Lagerstellen über das Gehäuse oder axial über die Stirnseiten. Die Stirnflächen sind abgeflacht gestaltet, was die Anlage an Wellenschultern und Sicherungsringen unterstützt. Da die Lauffläche nicht drallfrei geschliffen ist, dient der Außenbereich vorrangig als Kontaktbahn für Wälzkörper und weniger als Anlauffläche für dynamisch beanspruchte Dichtlippen.
Der Ring weist einen Innendurchmesser von 17 mm auf, der auf den Wellensitz abgestimmt ist. Der Außendurchmesser beträgt 22 mm und bildet die Laufbahn für den Rollensatz. Die axiale Baubreite beläuft sich auf 13 mm. Sämtliche Maße folgen dem metrischen System.
Nadellager erfordern für einen ordnungsgemäßen Betrieb feinbearbeitete Laufflächen. Lässt sich eine Welle aus fertigungs- oder bearbeitungstechnischen Gründen nicht als Laufbahn vorbereiten, stellt ein separat montierter Innenring die geforderte Gegenlauffläche bereit, ohne die Welle selbst speziell nacharbeiten zu müssen.
Bei Ringen ohne Schmierbohrung wird das Schmiermittel nicht über Querbohrungen aus dem Welleninneren zugeführt. Die Versorgung erfolgt von außen über das Lagergehäuse, den Nadelkäfig oder über stirnseitig vorgesehene Schmierstoffdepots der Lagerung.
Beim Schleifen der Mantelfläche kann verfahrensbedingt ein feiner Drall auf der Struktur verbleiben. Für das reine Abrollen von Nadelkörpern ist dies unkritisch. Läuft auf derselben Bahn jedoch ein berührender Radial-Wellendichtring, könnte dieser Drall Schmierstoff axial fördern, weshalb Dichtungsanlaufflächen gesondert bewertet werden sollten.
Vor dem Fügen empfiehlt sich die Prüfung des Wellensitzes auf Sauberkeit und Maßhaltigkeit. Der Ring wird bis zur vorgesehenen Wellenschulter geschoben, an der die abgeflachte Stirnseite vollflächig anliegt. Verkantungen sind bei der Montage zu vermeiden, um die feinbearbeitete Laufbahn nicht zu beschädigen.
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