NKE
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| 35 | 3,11 € | 27,93 € |
Der Innenring IR90X100X36 von NKE Steyr mit den Maßen 90x100x36 mm bietet eine feinbearbeitete Laufbahn für Nadellagerungen ohne integrierte Schmierbohrung.
Der Innenring IR90X100X36 kommt als Wälzkörper-Gegenlaufbahn für Nadellager und Nadelkränze zum Einsatz, wenn die vorhandene Welle nicht als direkte Lauffläche genutzt werden kann. Das Bauteil von NKE Steyr verfügt über einen Innendurchmesser von 90 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm sowie eine Breite von 36 mm. Durch die metrische Auslegung fügt sich dieses Wälzlager-Element in bestehende Konstruktionen ein und schützt das Wellenmaterial vor Wälzkörperabrieb.
Konstrukteure und Instandhalter greifen auf diesen Ring zurück, wenn Maschinenelemente wie Nadelkränze oder Nadelbüchsen auf weichen Wellen laufen. Die Mantelfläche dient den Nadelrollen als Wälzfläche. Zudem erlaubt die Baubreite von 36 mm eine Führung bei axialen Verschiebungen gegenüber dem Gehäuse. Dadurch bleibt die Wälzfunktion auch bei temperaturbedingten Wellendehnungen oder bei Loslageranordnungen erhalten, ohne die Welle mechanisch bearbeiten zu müssen.
Dieser Innenring besitzt keine eigene Schmierbohrung. Daher führen Sie den Schmierstoff entweder über das Gehäuse und den Außenring zu oder versorgen die Wälzkörper axial. Die feinbearbeitete Laufbahn weist abgeflachte Stirnseiten auf, was das Fügen mit dem Nadelkranz vereinfacht und Beschädigungen an anliegenden Bauteilen vermeidet. Beachten Sie bei der Verwendung als Dichtlippen-Gegenlaufbahn, dass die Oberfläche nicht drallfrei geschliffen ist und Dichtungen entsprechend abgestimmt werden sollten.
Dieser Ring besitzt eine Innenbohrung von 90 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm und eine Breite von 36 mm. Die metrischen Maße definieren den Innendurchmesser für den Wellensitz sowie den Außendurchmesser als wirksame Laufbahn für den zugehörigen Nadelkranz.
Ein Innenring fungiert als separate Laufbahn für Nadelrollen, falls sich die Welle aus fertigungstechnischen oder werkstofflichen Gründen nicht schleifen lässt. Er verhindert den direkten Verschleiß der Wellenoberfläche und ermöglicht den Einsatz genormter Nadelkränze oder Nadelhülsen auf weichen Wellenwerkstoffen.
Da dieses Modell ohne Schmierbohrung ausgeführt ist, erfolgt die Zuführung von Schmierfett oder Schmieröl extern. Üblicherweise gelangt der Schmierstoff über eine Bohrung im Lageraußenring oder über seitliche Freiräume direkt an den Wälzkörpersatz, um einen Schmierfilm zwischen Nadelrollen und Laufbahn aufzubauen.
Ein nicht drallfreier Schliff bedeutet, dass feine Bearbeitungsstrukturen auf der Oberfläche vorhanden sind. Dient die Mantelfläche nicht nur als Rollenlaufbahn, sondern zugleich als Anlagefläche für berührende Dichtringe, kann dies je nach Drehrichtung den Schmierstofftransport oder den Dichtlippenverschleiß beeinflussen.
Die abgeflachten Kanten an den Stirnseiten erleichtern das axiale Aufschieben des Innenrings auf die Welle sowie das Einführen des Nadelkranzes. Zudem reduzieren die stirnseitigen Fasen das Risiko von Kantenbeschädigungen bei der Montage und schützen anliegende Dichtlippen vor Beschädigungen.
Die Breite von 36 mm erlaubt es dem Nadelkranz, bei Längenänderungen der Welle axial auf der zylindrischen Laufbahn zu gleiten. Diese Eigenschaft ist besonders für Loslagerungen relevant, bei denen Wärmedehnungen ohne axiale Zwangskräfte im Lagersystem ausgeglichen werden müssen.
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